Bones and All (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luca Guadagnino |
|---|---|
| Genre | Horror, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-11-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.234.907 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.704 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maren Yearly ist jung und in den achtziger Jahren allein unterwegs quer durch die USA. Sie sucht ihre Mutter.
Sie trägt etwas mit sich, das sie von anderen trennt: das Bedürfnis, Menschen zu töten und zu essen — gerade die, die ihr nahekommen. Unterwegs trifft sie andere, denen es ebenso geht, und verliebt sich in Lee.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Camille DeAngelis' Roman „Bones & All" von 2015, für den die Autorin den Alex Award erhielt. Der Titel bezeichnet die äußerste Form dessen, worum es geht — wenn nichts übrig bleibt, auch die Knochen nicht.
Regie führte Luca Guadagnino, das Drehbuch schrieb David Kajganich.
Taylor Russell spielt Maren Yearly, Timothée Chalamet den Lee, Mark Rylance den Sully, André Holland den Vater Frank Yearly, Chloë Sevigny die Mutter Janelle Kerns, Jessica Harper die Großmutter Barbara Kerns, Anna Cobb die Kayla und Michael Stuhlbarg den Jake; David Gordon Green hat einen Kurzauftritt.
Die Kamera führte Arseni Khachaturan, den Schnitt besorgte Marco Costa, die Musik stammt von Trent Reznor und Atticus Ross.
Es handelt sich um eine italienisch-amerikanische Produktion von 131 Minuten Länge. Gedreht wurde von Mai bis September 2021 in Cincinnati und Chillicothe, Ohio. Die FSK gab den Film ab 16 Jahren frei.
Die Weltpremiere lief am 2. September 2022 in Venedig; der US-Start folgte am 23. November 2022, der deutsche am 24. November. Seit dem 31. Juli 2023 ist der Film bei Paramount+ verfügbar.
Hinter den Kulissen
Der Stoff verlangt eine Entscheidung, und der Film trifft sie eindeutig: Er behandelt das Kannibalismus-Motiv nicht als Horror, sondern als Veranlagung, mit der Menschen zurechtkommen müssen. Das macht ihn zu einer Liebesgeschichte mit einem Widerspruch im Kern — Nähe ist genau das, was gefährlich wird.
Die Reise durch die USA der achtziger Jahre gibt dem eine Form. Zwei Menschen ohne Ort, die niemanden haben, treffen unterwegs auf andere ihrer Art — und lernen dabei, dass es auch unter ihnen keine Gemeinschaft gibt.
Der Soundtrack verbindet die Musik von Trent Reznor und Atticus Ross mit Stücken der achtziger Jahre, unter anderem von Duran Duran und Kiss. Das Album mit 24 Titeln erschien am 18. November 2022; der Song „(You Made It Feel Like) Home" wurde 2023 für den Oscar nominiert.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 15,1 Millionen Dollar ein.
Rotten Tomatoes weist 82 Prozent positive Kritiken aus (7,5 von 10), Metacritic 74 von 100. Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab das Prädikat „wertvoll".
Peter Bradshaw vergab im Guardian fünf Sterne und sprach von einem herzzerreißenden Bankett der Brillanz. Leila Latif nannte den Film bei IndieWire eine wunderschön umgesetzte, tragische Romanze. Owen Gleiberman kritisierte in Variety das Drehbuch, das den Film in willkürliche Richtungen führe.
In Venedig 2022 erhielt Luca Guadagnino den Silbernen Löwen für die beste Regie, Taylor Russell den Marcello-Mastroianni-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin. Nominierungen folgten bei den Gotham Awards, den Independent Spirit Awards, der Chicago Film Critics Association und den Fangoria Chainsaw Awards.
Bilder








Besetzung & Stab
- Taylor Russell als Maren
- Timothée Chalamet als Lee
- Mark Rylance als Sully
- Anna Cobb als Kayla
- André Holland als Maren's Father
- David Gordon Green als Brad
- Michael Stuhlbarg als Jake
- Jessica Harper als Barbara Kerns
- Chloë Sevigny als Janelle
- Kendle Coffey als Sherry
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Verfügbarkeit
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