Border (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ali Abbasi |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (946 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tina arbeitet als Grenzbeamtin in Schweden und bringt für diese Aufgabe eine ungewöhnlich praktische Gabe mit: Sie riecht besser als alle anderen Menschen. Schmuggelware entgeht ihr nicht, und auch Gefühle nimmt sie wahr.
Wer beim Grenzübertritt Angst hat oder sich schuldig fühlt, weil er etwas dabei hat, verrät sich vor ihrer Nase von selbst. Ihr Geruchssinn ist nahezu unfehlbar — bis er ein einziges Mal versagt. Vore trägt wie Tina einen Chromosomenfehler, der bei ihm zu einer Deformation im Gesicht geführt hat. Zwei Außenseiter, die einander erkennen, kommen sich näher, und was Tina bislang für eine berufliche Fähigkeit hielt, führt sie auf eine Frage zurück, die sie selbst betrifft.
Entstehungsgeschichte
Ali Abbasi hat den Film inszeniert, der 2018 erschien. Eva Melander und Eero Milonoff stehen im Zentrum der Besetzung, ergänzt von Jörgen Thorsson und Ann Petrén. Die Freigabe beginnt bei sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung — Fantasy, Drama und Krimi — beschreibt drei Ebenen, die derselbe Stoff zugleich bedient. Der Krimi liefert den Beruf und damit den Anlass: Kontrolle, Verdacht, Fund. Das Drama liegt in der Person, die diese Kontrolle ausübt und selbst nie ganz dazugehört hat. Und die Fantasy zeigt sich darin, dass eine Fähigkeit beschrieben wird, die über das Mögliche hinausgeht, ohne dass die Erzählung sie als Wunder behandelt. Genau darin liegt die Bauart: Das Ungewöhnliche wird nüchtern verhandelt, so wie eine Zollstation ihre Fälle abarbeitet. Dass die Begegnung zweier Menschen mit demselben körperlichen Merkmal den Wendepunkt bildet, verschiebt die Frage vom Außen ins Innen.
Einordnung & Wirkung
6,7 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen sprechen für Zustimmung, wie sie Filme erhalten, die nicht auf breite Zugänglichkeit angelegt sind. Acht Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch gegenwärtig, während sein Thema — Zugehörigkeit, Fremdheit, Grenze im wörtlichen wie übertragenen Sinn — nicht an eine Jahreszahl gebunden ist. Zwischen den drei Genres findet er eine Position, die keinem davon allein zuzurechnen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eva Melander als Tina
- Eero Milonoff als Vore
- Jörgen Thorsson als Roland
- Ann Petrén als Agneta
- Sten Ljunggren als Tina's Father
- Kjell Wilhelmsen als Daniel
- Rakel Wärmländer als Therese
- Andreas Kundler als Robert
- Matti Boustedt als Tomas
- Tomas Åhnstrand als Stefan
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Verfügbarkeit
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