Bright (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Ayer |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Action, Thriller |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 90.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (6.085 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Los Angeles, aber in einer Welt, in der Elfen, Orks und Menschen seit Jahrtausenden nebeneinander leben. Die Elfen bilden die Oberschicht, die Orks stehen ganz unten — die Rassen der Fantasy sind hier Klassen einer realen Stadt.
Der Polizist Daryl Ward bekommt mit Nick Jakoby den ersten Ork im Dienst der Behörde als Partner zugeteilt, was ihm im Revier nur Feinde einbringt. Bei einem Einsatz finden die beiden einen Zauberstab, eine Waffe von unermesslichem Wert, und eine junge Elfe, die ihn gestohlen hat. Der Rest des Films ist eine einzige Nacht, in der Polizei, Gangs und ein Elfenkult dieselbe Sache wollen.
Entstehungsgeschichte
Das Drehbuch stammt von Max Landis, Regie führte David Ayer, der zuvor "End of Watch" und "Suicide Squad" gedreht hatte. Die Hauptrollen spielen Will Smith und Joel Edgerton.
Netflix erwarb den Film für 90 Millionen Dollar und machte ihn damit zur bis dahin teuersten Produktion des Anbieters — ein Einsatz, der als Ansage an die Kinostudios verstanden wurde.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von November 2016 bis Februar 2017 in Los Angeles. Der Aufwand steckt vor allem in der Maske: Die Orks sind keine Computerfiguren, sondern aufwendig geschminkte Darsteller, weshalb Edgerton täglich stundenlang in der Maske saß.
Die Konstruktion — zwei ungleiche Streifenpolizisten, eine Nacht, ein Gegenstand, den alle wollen — stammt aus dem Polizeifilm, in den die Fantasy-Elemente eingesetzt sind. Genau daran schieden sich später die Geister: ob die Übertragung realer Diskriminierung auf erfundene Völker aufgeht oder sich selbst im Weg steht.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik lehnte den Film weitgehend ab: 26 Prozent bei Rotten Tomatoes, dazu Urteile bis hin zum schlechtesten Film des Jahres 2017.
Das Publikum verhielt sich anders — rund 11 Millionen Zuschauer in den USA sahen ihn binnen drei Tagen, und Netflix meldete für das vierte Quartal 2017 deutlich gestiegene Abonnentenzahlen. Firmenchef Reed Hastings sagte dazu, die Kritiker seien vom Massengeschmack ziemlich abgekoppelt; wenn Menschen den Film sähen und mögen, sei das der Maßstab.
Eine Fortsetzung wurde im Dezember 2017 bestellt, verzögerte sich wegen Smiths Terminplan und wurde nach seinem Auftritt bei der Oscar-Verleihung im April 2022 gestrichen. Ein Ableger als Anime, "Bright: Samurai Soul", erschien im Oktober 2021.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Daryl Ward
- Joel Edgerton als Nick Jakoby
- Lucy Fry als Tikka
- Noomi Rapace als Leilah
- Edgar Ramírez als Kandomere
- Ike Barinholtz als Pollard
- Veronica Ngô als Tien
- Alex Meraz als Serafin
- Happy Anderson als Montehugh
- Dawn Olivieri als Sherri Ward
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Verfügbarkeit
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