Broken (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rufus Norris |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-08-22 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (300 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Skunk ist elf Jahre alt, lebt mit Diabetes und ist ein ziemlich lässiger Teenager. Die Sommerferien haben gerade begonnen, und die Tage fühlen sich offen und hoffnungsvoll an. Dann bricht Gewalt in diese Ordnung ein: Herr Oswald, der unangenehme Mann von gegenüber, schlägt Rick zusammen, den freundlichen, aber labilen Jungen aus der Nachbarschaft, nachdem seine Tochter Rick eine Vergewaltigung vorgeworfen hat.
Mit diesem einen Vorfall ist Skunks Unbefangenheit dahin. Das eigene Zuhause, die Straße und die Schule werden zu Orten, denen sie nicht mehr trauen kann. Wo eben noch die Gewissheiten der Kindheit galten, breiten sich Angst und Zweifel aus, und die Welt um sie herum zeigt sich zerbrochen und kompliziert. Halt sucht Skunk ausgerechnet bei Rick, mit dem sie eine wortlose Freundschaft verbindet. Doch ihr Leben gerät zunehmend aus den Fugen, bis sie unerwartet vor eine Wahl gestellt wird, die weit über die Frage von Bleiben oder Gehen hinausreicht.
Entstehungsgeschichte
Rufus Norris inszenierte das Drama, das 2012 erschien und damit inzwischen 14 Jahre zurückliegt. Zum Ensemble gehören Tim Roth, Eloise Laurence, Cillian Murphy und Zana Marjanović. Die Besetzung verteilt sich auf eine Geschichte, in der Kinder und Erwachsene gleichermaßen Gewicht haben.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz beim Drama und verzichtet auf jede Genremischung. Das passt zu einer Geschichte, deren Spannung nicht aus äußeren Effekten entsteht, sondern aus dem schleichenden Vertrauensverlust eines Kindes. Erzählt wird aus einer Perspektive, in der die Erwachsenenwelt mit ihren Anschuldigungen und Gewaltausbrüchen erst allmählich begreifbar wird.
Auffällig ist die Verdichtung auf eine Nachbarschaft: Wenige Häuser, eine Straße und eine Schule genügen, um einen ganzen Kosmos aus Loyalitäten und Konflikten zu entwerfen. Dass eine Anschuldigung am Anfang steht, gibt dem Stoff eine moralische Schärfe. Die Frage, wem man glaubt und wer dafür bezahlt, zieht sich durch alle Beziehungen. Skunks Diabetes fügt eine leise, körperliche Verletzlichkeit hinzu, die das Motiv der Zerbrechlichkeit zusätzlich unterstreicht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 Punkten liegt die Bewertung im soliden oberen Mittelfeld. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, also einer überschaubaren, aber aussagekräftigen Basis. Innerhalb des Dramas zählt der Film zu jenen Coming-of-Age-Geschichten, die das Ende der Kindheit nicht nostalgisch verklären, sondern als abrupten Einschnitt zeigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tim Roth als Archie
- Eloise Laurence als Skunk
- Cillian Murphy als Mike Kiernan
- Zana Marjanović als Kasia
- Robert Emms als Rick Buckley
- Rory Kinnear als Bob Oswald
- Rosalie Kosky als Susan Oswald
- Bill Milner als Jed
- Denis Lawson als Mr. Buckley
- Clare Burt als Mrs. Buckley
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Verfügbarkeit
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