Bruchreif (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Hewitt |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-05-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 96.008 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (392 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charles, Roger und George sind brave Museumswärter, und ihr halbes Leben haben sie in der Nähe ihrer Lieblingswerke verbracht. Dann trifft sie ein Schlag, der sich wie eine Trennung anfühlt: Der neue Chef des Museums hat die geliebten Kunstwerke nach Dänemark verkauft, um Platz für wilde Avantgarde-Kunst zu schaffen. Für die drei wäre der Verlust nichts weniger als eine Amputation.
Also fassen die Brüder im Geiste einen Entschluss. Bevor die Bilder das Land verlassen, wollen sie ihre drei Favoriten vor den Dänen retten, und zwar auf die direkteste Weise: Sie stehlen sie. Ein ausgeklügelter Plan entsteht, bis ins Kleinste ausgearbeitet, nichts soll dem Zufall überlassen bleiben. Doch die frischgebackenen Meisterdiebe haben eine winzige Kleinigkeit übersehen.
Entstehungsgeschichte
Peter Hewitt führte Regie bei dieser Komödie aus dem Jahr 2009. Die Besetzung vereint Morgan Freeman, Christopher Walken und William H. Macy, dazu Marcia Gay Harden. Drei männliche Hauptnamen an der Spitze passen zur Anlage der Geschichte, die sich um drei Männer mit langer Berufserfahrung dreht. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, er bleibt also im Rahmen eines Familienpublikums mit älteren Kindern.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi gehen hier eine naheliegende Verbindung ein. Der Coup liefert das Gerüst eines klassischen Raubfilms mit Planung, Durchführung und unvermeidlichen Pannen, die Komik entsteht aus dem Gegensatz zwischen den Tätern und ihrer Tat. Keine Profis, sondern pflichtbewusste Aufseher werden zu Dieben, und zwar nicht aus Gier, sondern aus Zuneigung zur Kunst.
Damit dreht die Geschichte das übliche Motiv um. Der Diebstahl erscheint als Akt der Rettung, der eigentliche Verlust droht durch einen legalen Verkauf. Der Konflikt zwischen den vertrauten Klassikern und der neuen Avantgarde verleiht dem Stoff zudem eine leise satirische Note über Geschmack, Wandel und das Festhalten an Gewohntem.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,7 von 10 zeigt eine eher verhaltene Aufnahme. Die Stimmen reichen in den dreistelligen Bereich und bilden eine solide, wenn auch nicht breite Grundlage.
Siebzehn Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den leisen Gaunerkomödien, die weniger auf Tempo als auf ihre Figuren setzen. Der Reiz liegt in der Vorstellung, dass ausgerechnet die unauffälligsten Menschen im Museum den kühnsten Plan schmieden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Morgan Freeman als Charles Peterson
- Christopher Walken als Roger Barlow
- William H. Macy als George McLendon
- Marcia Gay Harden als Rose Barlow
- Philip Dorn Hebert als Needlebaum
- Todd Weeks als Curator
- Bhavesh Patel als Donnie
- Stephen Stapinski als Bob
- Breckin Meyer als Starving Artist
- Wynn Everett als Docent
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Verfügbarkeit
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