Bubble Trouble (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Randal Kleiser |
|---|---|
| Genre | TV-Film, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-11-12 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tod Lubitch kommt mit einem extrem geschwächten Immunsystem zur Welt und muss seit seiner Geburt in einer keimfreien Umgebung leben. Seine Eltern holen ihn aus dem Krankenhaus, doch sein Alltag bleibt auf ein hermetisch abgeriegeltes Zimmer beschränkt, Berührungen mit anderen Menschen sind ihm nur durch Handschuhe möglich. Mit zunehmendem Alter reicht ihm das nicht mehr: Er will die Welt außerhalb seiner sterilen Blase kennenlernen und Kontakt zu Gleichaltrigen finden. Ein speziell angefertigter Schutzanzug erlaubt ihm schließlich den Schulbesuch. Dort verliebt er sich in die Nachbarstochter Gina Biggs, was ihn vor eine grundsätzliche Entscheidung stellt: die schützende Isolation für immer aufzugeben oder in seiner Blase zu verharren.
Entstehungsgeschichte
Der Fernsehfilm entstand 1976 unter der Regie von Randal Kleiser. In den Hauptrollen sind John Travolta als Tod, Glynnis O'Connor als Gina sowie Robert Reed und Diana Hyland zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein medizinisches Ausnahmeschicksal mit einer klassischen Dramaturgie des ersten Verliebtseins, wodurch die Isolation des Protagonisten nicht nur als körperliches, sondern auch als emotionales Gefangensein erzählt wird. Die Einordnung als TV-Film erklärt eine kammerspielartige, auf wenige Schauplätze konzentrierte Erzählweise, die den Kontrast zwischen der sterilen Enge von Tods Zimmer und der offenen Welt draußen betont. Dass die Handlung auf die Entscheidung zwischen Sicherheit und gelebtem Gefühl zuläuft, macht deutlich, dass es weniger um die medizinische Fallgeschichte selbst geht als um die Frage, was ein Leben in vollkommener Isolation überhaupt wert ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen lässt. Seit der Erstausstrahlung 1976 sind fast fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die Frühphase des Fernsehdramas jener Zeit einordnet, als Krankheits- und Außenseiterschicksale ein wiederkehrendes Thema des Genres waren. Innerhalb dieser Tradition bildet er ein Beispiel dafür, wie ein eng begrenztes Setting genutzt wird, um existenzielle Fragen über Nähe, Risiko und Selbstbestimmung zu verhandeln.
Bilder


Besetzung & Stab
- John Travolta als Tod Lubitch
- Glynnis O'Connor als Gina Biggs
- Robert Reed als Johnny Lubitch
- Diana Hyland als Mickey Lubitch
- Karen Morrow als Martha Biggs
- Howard Platt als Neighbor
- Buzz Aldrin als Himself
- Ralph Bellamy als Dr. Gunther
- John Friedrich als Roy Slater
- Kelly Ward als Tom Shuster
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Verfügbarkeit
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