Buster Keaton als Sträfling (1920)
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| Regie | Edward F. Cline |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 22 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1920-10-27 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (141 Stimmen) |
Worum es geht
Ein tollpatschiges Golfspiel bringt alles ins Rollen: Buster wird von seinem eigenen Ball am Kopf getroffen und sinkt bewusstlos zu Boden. Ausgerechnet in diesem Moment kommt ein entflohener Sträfling vorbei und nutzt die Gelegenheit, seine gestreifte Gefängniskleidung gegen Busters normale Kleidung einzutauschen. Als Buster wieder zu sich kommt, steckt er im Häftlingsanzug – und zieht damit sofort die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Was als kleine Verfolgung beginnt, wächst sich zu einer regelrechten Hetzjagd aus, an der sich immer mehr Polizisten beteiligen. Am Ende landet Buster tatsächlich im Gefängnis, wo er erfährt, dass der echte Sträfling Nummer 13 – jener Mann, der ihm die Kleidung gestohlen hat – noch am selben Tag gehängt werden soll.
Entstehungsgeschichte
Der Kurzfilm entstand 1920 unter der Regie von Edward F. Cline, der neben Buster Keaton auch selbst vor der Kamera stand. Die Besetzung umfasst außerdem Sybil Seely und Joe Roberts. Es handelt sich um eine Komödie ohne verzeichnete Altersfreigabe.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte baut auf einem klassischen Verwechslungsprinzip auf: Ein Kleidertausch im richtigen Moment reicht aus, um einen Unschuldigen in die Rolle eines Gejagten zu drängen. Diese Konstruktion erlaubt eine Erzählung, die sich fast ausschließlich über Bewegung und Tempo entfaltet – vom anfänglichen Missgeschick auf dem Golfplatz über die anwachsende Verfolgung bis zur zugespitzten Situation im Gefängnis. Die Komödie lebt von der Eskalation einer an sich simplen Ausgangslage, die durch die wachsende Zahl der Verfolger immer groteskere Züge annimmt. Dass die Bedrohung am Ende existenziell wird – es geht um eine bevorstehende Hinrichtung –, verleiht der körperlichen Komik einen ernsteren Unterton, ohne dass die Grundausrichtung als Lustspiel verlassen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dessen, was aus dieser frühen Schaffensphase überliefert ist. Seit der Entstehung 1920 sind mehr als hundert Jahre vergangen, was den Titel klar als frühes Beispiel der Stummfilmkomödie ausweist. Innerhalb des Genres steht er für eine Form von Komik, die auf einfachen Situationen und deren konsequenter Zuspitzung beruht, ohne dass größere erzählerische Umwege nötig sind.
Bilder



Besetzung & Stab
- Buster Keaton als Golfer Turned Prisoner, Guard
- Sybil Seely als Socialite, Warden's Daughter
- Joe Roberts als The Crazed Prisoner
- Edward F. Cline als Hangman
- Joe Keaton als Prisoner
- Harry Keaton als Little guard that Big Joe knocks out (uncredited)
- Louise Keaton als (uncredited)
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Verfügbarkeit
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