Das vollelektrische Haus (1922)
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| Regie | Edward F. Cline |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 22 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1922-10-01 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (112 Stimmen) |
Worum es geht
Am Ende des Studienjahres geraten bei der Zeugnisausgabe drei Diplome durcheinander: eine junge Frau, ein grobschlächtiger Kommilitone und Buster bekommen jeweils die falschen Urkunden in die Hand gedrückt. Als der Dekan im Anschluss an seine Rede einen Elektrotechniker sucht, der die Hausinstallation seiner Familie erneuern soll, meldet sich der Grobian freiwillig – trägt aber in Wahrheit das Diplom der jungen Frau als Maniküre bei sich. Sie wiederum hat Busters Botanik-Diplom, während Buster selbst durch die Verwechslung als Elektriker dasteht. So bekommt er den Auftrag, das Haus technisch aufzurüsten, und nutzt die Gelegenheit, um bei der Tochter des Hauses Eindruck zu schinden.
Entstehungsgeschichte
„Das vollelektrische Haus“ entstand 1922 unter der Regie von Edward F. Cline und ist als Kurzkomödie angelegt. Vor der Kamera stehen Buster Keaton, Virginia Fox, Joe Keaton und Louise Keaton. Zu Altersfreigaben liegen keine Angaben vor.
Hinter den Kulissen
Die Ausgangssituation der vertauschten Diplome ist ein klassisches Verwechslungsmotiv, das der Komödie ihren Antrieb gibt: Ein Mann ohne jede technische Ausbildung soll ein Haus mit Elektrik ausstatten, und allein daraus ergibt sich das komische Potenzial der Geschichte. Dass mit Joe Keaton und Louise Keaton Familienmitglieder Busters in der Besetzung stehen, deutet auf ein enges, persönliches Produktionsumfeld hin, wie es für die kurzen Komödien dieser Zeit typisch war. Die Verbindung von Technikthema und Slapstick – ein „vollelektrisches“ Haus in den Händen eines fachfremden Laien – legt nahe, dass der Film seinen Humor aus dem Kontrast zwischen moderner Technik und menschlichem Ungeschick zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht herausragenden Bereich für Komödien seiner Zeit. Seit der Entstehung 1922 sind über hundert Jahre vergangen, was den Film klar in die Frühzeit der Filmkomödie einordnet, in der kurze, gagbasierte Formate wie diese verbreitet waren. Innerhalb dieses Genres steht er als Beispiel für die auf körperlicher Komik und Verwechslungen aufgebauten Kurzfilme jener Epoche.
Bilder





Besetzung & Stab
- Buster Keaton als Buster
- Virginia Fox als The Millionaire's Daughter
- Joe Keaton als Buster's Father in Prologue
- Louise Keaton als Buster's Sister in Prologue
- Myra Keaton als Buster's Mother in Prologue
- Steve Murphy als Real Electrical Engineer
- Joe Roberts als Millionaire
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Verfügbarkeit
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