Butterfly Room - Vom Bösen besessen (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Zarantonello |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-08-04 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 1.081 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alice ist elf Jahre alt und hat eine besondere Gabe: Sie zieht ältere Frauen an, die unter dem Verlust ihrer erwachsenen Kinder leiden. Mit sanften Täuschungen macht sie sich mit ihnen vertraut, wird zur Ersatztochter für ihr „leeres Nest“ und lässt sich diese Nähe mit kleinen Geschenken vergüten, die mit der Zeit zu regelrechten Zahlungen anwachsen. Ein kleiner Preis, wie es scheint, dafür, sich wieder wie eine Mutter zu fühlen. Doch eines Tages trifft Alice auf die falsche Frau: Ann. Und verschwindet spurlos. Ann selbst lebt zurückgezogen, umgeben von ihrer Schmetterlingssammlung und Erinnerungen an Alice, die sie schmerzlich vermisst. In ihrer Nachbarschaft lebt Claudia, frisch geschieden und auf der Suche nach neuer Eigenständigkeit als alleinerziehende Mutter. Als sie Ann bittet, für ein Wochenende auf ihre Tochter Julie aufzupassen, beginnt sich eine Geschichte zu wiederholen, deren Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Butterfly Room – Vom Bösen besessen“ entstand 2012 unter der Regie von Jonathan Zarantonello. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und versammelt mit Barbara Steele, Heather Langenkamp, Ray Wise und Camille Keaton eine Besetzung, deren Namen im Horrorgenre einen vertrauten Klang haben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt auf offene Schreckmomente setzt die Handlung auf ein schleichendes Psychospiel zwischen einer manipulativen Kinderfigur und einsamen Frauen, die emotionale Leerstellen zu füllen versuchen. Die Struktur mit mehreren weiblichen Hauptfiguren unterschiedlichen Alters – Alice, Ann, Claudia, Julie – deutet auf ein Kammerspiel hin, das Mutterschaft, Verlust und Abhängigkeit als zentrale Motive verhandelt, statt auf klassische Genre-Actionmomente zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Publikumsreaktionen, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Über ein Jahrzehnt nach seiner Entstehung bleibt er ein eher unauffälliger Vertreter des Psychothriller-Horrors, dessen Wirkung sich vor allem aus der Besetzung und der ungewöhnlichen Perspektive auf eine kindliche Antagonistin speist.
Bilder







Besetzung & Stab
- Barbara Steele als Ann
- Heather Langenkamp als Dorothy
- Ray Wise als Nick
- Camille Keaton als Olga
- Erica Leerhsen als Claudia
- Jasmine Jessica Anthony als Young Dorothy
- Julia Putnam als Alice
- Ellery Sprayberry als Julie
- Adrienne King als Rachel
- P. J. Soles als Lauren
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.