César und Rosalie (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Sautet |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (194 Stimmen) |
Worum es geht
Rosalie hat hinter sich, was mancher Beziehung ein Ende setzt: eine gescheiterte Ehe mit Antoine. An der Seite von César, einem selbstbewussten, beruflich erfolgreichen Mann, scheint sie einen Ruhepunkt gefunden zu haben. Doch die Vergangenheit meldet sich zurück: David, ihre frühere große Liebe, taucht wieder auf. Er war einst spurlos verschwunden, ohne Erklärung, lange bevor Rosalie Antoine heiratete. Nun steht er wieder vor ihr, charismatisch und sensibel, ein Gegenentwurf zu César. Rosalie gerät zwischen die beiden Männer, scheint sich zunächst für David zu entscheiden, während César nicht bereit ist, sie kampflos ziehen zu lassen. Wie sich die Konstellation am Ende auflöst, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„César und Rosalie“ entstand 1972 unter der Regie von Claude Sautet. In den Hauptrollen sind Romy Schneider als Rosalie, Yves Montand als César und Sami Frey als David zu sehen, ergänzt durch Umberto Orsini. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und als Liebesfilm mit dramatischer Ausrichtung angelegt.
Hinter den Kulissen
Schon die Konstellation der drei Figuren verrät die Anlage des Films: Statt eines klassischen Liebespaares stehen sich zwei sehr unterschiedliche Männertypen gegenüber, der etablierte, dominante César und der unstete, künstlerische David, während Rosalie zwischen beiden nicht als passives Objekt, sondern als Figur mit eigener Unentschlossenheit gezeichnet wird. Die Kombination aus Liebesfilm und Drama deutet darauf hin, dass es weniger um eine romantische Zuspitzung als um die emotionalen Kosten einer solchen Dreieckskonstellation geht. Dass David ohne Erklärung verschwunden war und nun ohne Vorwarnung zurückkehrt, setzt die Geschichte von Beginn an unter eine Spannung, die sich nicht in eindeutigen Sympathien auflöst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis steht der Film solide, aber nicht überragend da – ein Ergebnis, das für ein eher kleines, aber interessiertes Publikum spricht. Seit dem Erscheinungsjahr 1972 sind mittlerweile über fünfzig Jahre vergangen, was den Film als frühes Beispiel eines psychologisch angelegten Liebesdramas mit drei gleichwertigen Hauptfiguren erscheinen lässt, in dem keine einfache Auflösung angeboten wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Romy Schneider als Rosalie
- Yves Montand als César
- Sami Frey als David
- Umberto Orsini als Antoine
- Bernard Le Coq als Michel
- Isabelle Huppert als Marité
- Eva Maria Meineke als Lucie Artigues
- Gisela Hahn als Carla
- Henri-Jacques Huet als Marcel
- Betty Beckers als Madeleine
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Verfügbarkeit
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