Romy Schneider
Werdegang
Romy Schneider, geboren am 23. September 1938, begann ihre Schauspielkarriere im Alter von 15 Jahren. An der Seite ihrer Mutter Magda Schneider trat sie in Heimatfilmen wie „Wenn der weiße Flieder wieder blüht" und „Die Deutschmeister" auf. Mit der Rolle der Kaiserin Elisabeth in der Sissi-Trilogie zwischen 1955 und 1957 gelang ihr der internationale Durchbruch. 1958 ging sie nach Paris, um anspruchsvollere Rollen zu übernehmen, und gab dort ihr Theaterdebüt. 1963 drehte sie in den USA „Der Kardinal", 1969 hatte sie mit „Der Swimmingpool" an der Seite von Alain Delon einen Kinoerfolg. In den 1970er Jahren arbeitete sie mit Regisseuren wie Claude Sautet, Andrzej Żuławski und Luchino Visconti und wurde für „Nachtblende" (1975) sowie „Eine einfache Geschichte" (1978) mit dem César als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Ihr letzter Film, „Die Spaziergängerin von Sans-Souci", erschien 1982 wenige Wochen vor ihrem Tod. 2008 wurde ihr postum der César-Ehrenpreis verliehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 15 Titel mit Romy Schneider als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1955 bis 1981, also 26 Jahre, beginnend 17 Jahre nach ihrer Geburt. Vertreten sind unter anderem die Sissi-Filme, „Der Prozess", „Ludwig II.", „Der Swimmingpool", „Die Dinge des Lebens", „César und Rosalie" und „Nachtblende". Das Genrespektrum ist breit und reicht von Drama, Krimi und Liebesfilm über Historie und Komödie bis zu Mystery, Thriller und Science Fiction.
Einordnung
Die Bewertungen der 15 Titel liegen zwischen 5,9 und 7,5 von 10, im Schnitt bei 7,0. Die höchsten Werte erreichen frühere Werke wie die Sissi-Filme, während spätere Titel wie „Der gekaufte Tod" (1980) und „Was gibt's Neues, Pussy?" (1965) niedriger bewertet sind. Insgesamt zeigt der Katalog ein gleichmäßig gutes Bewertungsniveau über einen Zeitraum von 26 Jahren, vom ersten Titel 1955 bis zum letzten 1981, 43 Jahre nach ihrer Geburt.
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