Campo di battaglia (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gianni Amelio |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-05 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (109 Stimmen) |
Worum es geht
Gegen Ende des Ersten Weltkriegs arbeiten zwei Militärärzte, seit Kindertagen befreundet, in demselben Feldlazarett, in das täglich die Schwerverletzten von der Front gebracht werden. Unter ihnen sind auffällig viele, die sich ihre Wunden selbst zugefügt haben, um dem Kampfeinsatz zu entkommen. Stefano, aus großbürgerlichem Haus und von einem Vater mit politischen Ambitionen für ihn geprägt, ist von diesen Selbstverstümmlern regelrecht besessen und agiert neben seiner ärztlichen Rolle wie ein Ermittler. Giulio, sein Freund, wirkt nachsichtiger, verträgt jedoch den Anblick von Blut kaum und hätte lieber als Biologe geforscht. Anna, die beide seit der Studienzeit kennen, hat es als Frau ohne einflussreiche Familie im Hintergrund schwer gehabt, überhaupt einen Medizinabschluss zu erlangen. Zwischen den dreien entsteht ein Geflecht aus Loyalität, Misstrauen und unterschiedlichen moralischen Haltungen zum Krieg.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2024, Regie führte Gianni Amelio. Es handelt sich um ein Drama mit historischem und kriegsfilmischem Zuschnitt. In den Hauptrollen sind Alessandro Borghi, Gabriel Montesi, Federica Rosellini und Giovanni Scotti zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Kriegsfilm verschiebt den Fokus weg von Frontkampf und Heldentum hin zu den moralischen Grauzonen im Hinterland eines Krieges. Dass die Geschichte über ein Lazarett erzählt wird, macht Verwundung selbst zum zentralen Motiv – nicht als Folge des Kampfes, sondern als Mittel, ihm zu entgehen. Die drei Hauptfiguren stehen dabei für unterschiedliche Zugänge zu Pflicht, Mitgefühl und gesellschaftlicher Stellung: der kontrollsüchtige Sohn aus gutem Haus, der zögerliche Freund mit anderen Ambitionen und die Ärztin, deren beruflicher Weg gegen gesellschaftliche Widerstände erkämpft wurde. Diese Konstellation deutet auf ein Werk, das Krieg vor allem als Prüfstein für Charakter und Klasse begreift.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich bislang ein solides, aber kein euphorisches Echo ab. Angesichts der kurzen Zeit seit der Veröffentlichung 2024 ist das Meinungsbild noch im Entstehen begriffen. Innerhalb des Kriegsfilmgenres setzt der Titel einen Akzent abseits der Kampfhandlungen selbst und richtet den Blick auf jene, die im System des Krieges nach Auswegen suchen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Alessandro Borghi als Giulio
- Gabriel Montesi als Stefano
- Federica Rosellini als Anna
- Giovanni Scotti als Soldato siciliano
- Vince Vivenzio als Soldato napoletano
- Alberto Cracco als Padre di Stefano
- Luca Lazzareschi als Il Generale
- Maria-Grazia Plos als L'Infermiera
- Rita Bosello als Donna al cancello
- Giuseppe Amelio als Soldato calabrese
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Verfügbarkeit
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