Cannibal! The Musical (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Trey Parker |
|---|---|
| Genre | Komödie, Western, Thriller |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-08-30 |
| Budget | 125.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (174 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Colorado-Territorium, eine Gruppe von Männern zieht los, um Gold und ihr Glück zu finden. Alferd Packer und seine Begleiter verirren sich schnell, der Hunger wird zum ständigen Begleiter, und mit jeder neuen Notlage bricht die Gruppe scheinbar unvermittelt in Gesang aus. Auf dem Weg treffen sie auf einen einäugigen Veteranen der Konföderierten, auf drei schlecht gelaunte Fallensteller und auf einen indigenen Stamm, der überraschenderweise Japanisch spricht. Am Ende wird die Gruppe sich selbst zur größten Bedrohung, ohne dass hier vorweggenommen werden soll, wie diese Reise endet.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1996 und wurde von Trey Parker inszeniert, der auch selbst vor der Kamera steht. Neben ihm sind Matt Stone, Dian Bachar und Ian Hardin besetzt. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Western und Thriller kündigt bereits an, dass hier keine klassische Genreerzählung zu erwarten ist, sondern eine, die mit den Erwartungen an diese Formen spielt. Dass die Handlung als Musical angelegt ist, verstärkt diesen Bruch noch: Gesangsnummern inmitten von Hunger, Verirrung und Gewalt erzeugen eine Reibung, die dem Stoff seine eigene Tonlage gibt. Die Figurenzeichnung – ein Zyklop als Kriegsveteran, mürrische Fallensteller, ein japanisch sprechender Stamm – deutet auf eine bewusst überzeichnete, absurde Herangehensweise hin, die historische Western-Motive ins Groteske verschiebt, statt sie ernsthaft nachzuzeichnen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe – die Basis ist zu schmal, um von einem breiten Konsens zu sprechen. Seit der Entstehung 1996 sind mittlerweile fast drei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühe Arbeit seines Regisseurs kenntlich macht, ohne dass sich daraus weitere Schlüsse ziehen ließen. Innerhalb der Schnittmenge aus Western und Musical bleibt er ein Beispiel für eine Genremischung, die selten in dieser Form auftritt, und gewinnt seinen Reiz gerade aus dieser ungewöhnlichen Kombination.
Bilder








Besetzung & Stab
- Trey Parker als Alferd Packer
- Matt Stone als James Humphries
- Dian Bachar als George Noon
- Ian Hardin als Shannon Bell
- Jon Hegel als Isreal Swan
- Masao Maki als Indian Chief
- Robert Muratore als Frenchy Cabazon
- Toddy Walters als Polly Pry
- Jason McHugh als Frank Miller
- Stan Brakhage als Noon Sr.
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Verfügbarkeit
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