Captive State (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rupert Wyatt |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Abenteuer |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.808.611 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (1.305 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Seit fast 10 Jahren ist die Erde von außerirdischen Invasoren besetzt. Offiziell existiert kein Verbrechen mehr, die Arbeitslosigkeit steht auf einem historischen Tief, Armut ist ausgemerzt. Diese scheinbar perfekte Welt hat allerdings eine düstere Kehrseite: Die Menschheit lebt unter aufoktroyierter Kontrolle, die meisten ergeben sich ihrem Schicksal und kollaborieren. In Chicago formiert sich dennoch Widerstand im Untergrund. Eine kleine Gruppe Aufständischer ist fest entschlossen, sich gegen die Eindringlinge zur Wehr zu setzen — was nicht nur die Machthaber aus der fremden Galaxie, sondern auch deren Handlanger mit allen Mitteln verhindern wollen. Es beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die Verschwörer.
Entstehungsgeschichte
Verantwortlich für die Regie war Rupert Wyatt, das Erscheinungsjahr ist 2019. In der Besetzung stehen John Goodman, Ashton Sanders, Jonathan Majors und Vera Farmiga nebeneinander, ohne dass die Aufstellung eine einzelne Hauptfigur heraushebt — ein Hinweis darauf, dass die Erzählung eher ein Geflecht als einen Helden verfolgt. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction, Action und Thriller greifen hier anders ineinander als üblich. Die Invasion selbst liegt zurück; erzählt wird nicht der Angriff, sondern der Zustand danach. Damit verschiebt sich das Science-Fiction-Element von der Bedrohung zur Verwaltung, und der Thriller entsteht aus Zersetzung, Verrat und Überwachung innerhalb der eigenen Reihen. Die Kollaboration ist ausdrücklich Teil der Geschichte — die Handlanger sind Menschen, und das macht die Jagd zu einem innergesellschaftlichen Vorgang. Auffällig ist auch, wie die Erfolgsmeldungen der Besatzung gebaut sind: kein Verbrechen, kaum Arbeitslosigkeit, keine Armut. Es sind Kennzahlen einer funktionierenden Ordnung, und genau darin liegt die Zumutung.
Einordnung & Wirkung
Der Durchschnitt liegt bei 5,7 von 10, ermittelt aus über tausend abgegebenen Stimmen. Das ist der untere Rand der Skalenmitte und beschreibt eine zurückhaltende Aufnahme. 7 Jahre nach 2019 lässt sich der Film als Vertreter jener Science-Fiction lesen, die das Genre für eine Gesellschaftsbeschreibung nutzt und auf Schauwerte weitgehend verzichtet. Wer Invasionsstoffe vor allem wegen ihrer Konfrontationen sieht, trifft hier auf eine andere Anlage.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Goodman als William Mulligan
- Ashton Sanders als Gabriel Drummond
- Jonathan Majors als Rafe Drummond
- Vera Farmiga als Jane Doe
- Kevin Dunn als Police Chief Igoe
- Kevin J. O'Connor als Kermode
- Alan Ruck als Rittenhouse
- Ben Daniels als Daniel
- James Ransone als Ellison
- D. B. Sweeney als Levitt
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Verfügbarkeit
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