Charm School (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fernando Sariñana |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-03-09 |
| TMDB-Bewertung | 7 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Adela León ist der Albtraum jedes bürgermeisterlichen Wahlkampfteams: tätowiert, gepierct, bereits einmal wegen sittenwidrigen Verhaltens festgenommen. Ausgerechnet jetzt, wo ihr Vater um das Amt des Bürgermeisters von Mexico City kämpft, droht seine Tochter zum Skandal zu werden. Seine Lösung ist eine Benimmschule für höhere Töchter, geleitet von Maca Ribera, die stolz darauf ist, aus jedem noch so hoffnungslosen Fall eine vorbildliche künftige Ehefrau zu formen. Mit Adela trifft sie jedoch auf eine Schülerin, die sich ihrem Programm nicht so leicht fügt. Aus dem Aufeinandertreffen der beiden Frauen entwickelt sich ein Kräftemessen, das die gesamte Schule samt Mitschülerinnen in Aufruhr versetzt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2007 unter der Regie von Fernando Sariñana. In den Hauptrollen sind Martha Higareda, Blanca Guerra, Camila Sodi und María Aura zu sehen.
Hinter den Kulissen
Als Komödie setzt der Film ganz auf den Kontrast zwischen zwei Weltbildern: hier die rebellische Jugendliche mit Tattoos und Piercings, dort die auf Etikette und Anstand getrimmte Institution einer Benimmschule. Diese Konstellation erlaubt es, gesellschaftliche Erwartungen an junge Frauen aus zwei entgegengesetzten Perspektiven zu spiegeln, ohne dass eine Seite von Anfang an im Recht ist. Dass die Geschichte um eine Bürgermeisterwahl gerahmt ist, verleiht der privaten Auseinandersetzung zwischen Adela und Direktorin Maca zusätzlich eine öffentliche Dimension: Erziehung wird hier nicht nur als familiäre, sondern auch als politisch aufgeladene Angelegenheit erzählt. Die Besetzung mit mehreren jungen Schauspielerinnen als Mitschülerinnen deutet darauf hin, dass die Schule selbst als kleines Ensemble unterschiedlicher Charaktere angelegt ist, an denen sich der Zusammenstoß der beiden Hauptfiguren zusätzlich entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Komödie einordnen. Seit seinem Erscheinen 2007 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich an dieser überschaubaren, aber konstant positiven Bewertung viel verändert zu haben scheint. Innerhalb der Komödie bedient der Film ein bekanntes Muster – die Konfrontation zwischen unangepasster Jugend und starrer Institution –, das dem Genre eine verlässliche Grundlage für Situationskomik und Figurenreibung liefert.
Bilder




Besetzung & Stab
- Martha Higareda als Adela León
- Blanca Guerra als Maca Ribera
- Camila Sodi als Pía
- María Aura als Maribel
- Alejandra Adame als Heidi
- Ximena Sariñana als Valentina
- Daniel Berlanga als Emiliano
- Zaide Silvia Gutiérrez als Fina
- Salvador Sánchez als Monseñor
- Rafael Sánchez Navarro als Martín León
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Verfügbarkeit
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