Cherie Bitter (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sydney Pollack |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (530 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1937 sitzen zwei Menschen im selben Schriftstellerkurs einer Universität, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Katie Morosky, eine jüdische Studentin aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, und Hubbell Gardiner, ein WASP mit allen Selbstverständlichkeiten seiner Herkunft. Beim Abschlussball tanzen sie miteinander, dann verlieren sie sich aus den Augen.
Jahre später, New York im Zweiten Weltkrieg: Katie arbeitet inzwischen als Rundfunkjournalistin und stolpert über den Marineleutnant Hubbell. Aus der zufälligen Begegnung wird eine Nacht, aus der Nacht eine Beziehung. Obwohl ihre politischen Ansichten gegensätzlich bleiben, heiraten die beiden. Ende der vierziger Jahre arbeitet Hubbell in Hollywood, während Katie gegen die „Schwarze Liste“ kämpft. Wie viel eine Ehe aushält, wenn Überzeugungen und Lebensentwürfe auseinanderdriften, ist die Frage, die der Film bis zu einer letzten Begegnung in den Fünfzigern verfolgt.
Entstehungsgeschichte
Sydney Pollack inszenierte das Drama, das 1973 erschien. Barbra Streisand und Robert Redford stehen an der Spitze der Besetzung, neben ihnen sind Bradford Dillman und Lois Chiles zu sehen. Die Freigabe ab 12 Jahren ordnet den Film als Stoff ein, der politische Konflikte und eine belastete Beziehung verhandelt, dies aber ohne drastische Darstellungen tut.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm beschreibt die Anlage genau: Es ist eine Liebesgeschichte, aber keine leichte. Die Erzählung springt über mehrere Lebensphasen, von der Universität über den Krieg bis in die späten vierziger Jahre in Hollywood, und macht die politischen Verwerfungen dieser Zeit zum Prüfstein der Beziehung. Die „Schwarze Liste“ ist dabei kein Hintergrundrauschen, sondern ein Konflikt, der die Ehe direkt betrifft. Dass die Besetzung um zwei Figuren herum gebaut ist, verrät die Konzentration auf ein Paar, dessen Gegensätze das eigentliche Thema sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 bei einer mittleren dreistelligen Stimmenzahl liegt der Film im soliden oberen Mittelfeld, ohne Ausreißer nach oben oder unten. 53 Jahre nach seinem Erscheinen bleibt er ein Beispiel für den Liebesfilm, der die Zeitgeschichte nicht als Kulisse, sondern als Gegenspieler der Liebe einsetzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barbra Streisand als Katie Morosky
- Robert Redford als Hubbell Gardner
- Bradford Dillman als J.J.
- Lois Chiles als Carol Ann
- Patrick O'Neal als George Bissinger
- Viveca Lindfors als Paula Reisner
- Allyn Ann McLerie als Rhea Edwards
- Murray Hamilton als Brooks Carpenter
- Herb Edelman als Bill Verso
- Diana Ewing als Vicki Bissinger
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Verfügbarkeit
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