Jenseits von Afrika (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sydney Pollack |
|---|---|
| Genre | Historie, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 161 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 31.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 227.514.205 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.584 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Karen reist 1914 nach Afrika, heiratet Baron Bror von Blixen-Finecke und übernimmt dessen Kaffeeplantage.
Nach einer Syphilis-Erkrankung beginnt sie eine Beziehung mit dem britischen Abenteurer Denys Finch Hatton. Der Film erzählt ihre Jahre in Afrika von 1914 bis 1931 im Rückblick.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Karen Blixens autobiografischer Roman „Afrika — dunkel lockende Welt" von 1937, dazu ihre Novelle „Schatten wandern übers Gras" und die „Briefe aus Afrika 1914–1931". Herangezogen wurden außerdem Judith Thurmans Biografie „Isak Dinesen. The Life of a Storyteller" und Errol Trzebinskis „Silence will speak".
Regie führte Sydney Pollack, der den Film auch produzierte; das Drehbuch schrieb Kurt Luedtke.
Meryl Streep spielt Karen Blixen, Robert Redford den Denys Finch Hatton und Klaus Maria Brandauer den Baron Bror von Blixen-Finecke.
Die Kamera führte David Watkin, die Musik stammt von John Barry; den Schnitt besorgten Pembroke J. Herring, Sheldon Kahn, Fredric und William Steinkamp.
Der Film erschien 1985, dauert 160 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Alle drei Hauptfiguren hat es gegeben. Karen Blixen war eine dänische Schriftstellerin, Denys Finch Hatton ein britischer Adliger und Abenteurer, Bror von Blixen-Finecke ihr Ehemann.
Der Film stützt sich dabei nicht nur auf Blixens eigene Bücher, sondern auch auf zwei Biografien — er nimmt also die Innensicht und die Außensicht zugleich in Anspruch.
Die Erzählung im Rückblick gibt dem Ganzen seinen Ton. Was zu sehen ist, ist bereits vergangen, wenn es beginnt.
Das Lexikon des internationalen Films nannte den Film sensibel inszeniert und lobte, wie eindrucksvoll er den romantischen Idealismus vermittle — merkte aber an, dass er gelegentlich selbst in sentimentaler Wehmut versinke.
Einordnung & Wirkung
Bei den Oscars 1986 gewann der Film sieben von elf Nominierungen: bester Film, beste Regie, bestes adaptiertes Drehbuch, beste Filmmusik, beste Kamera, bester Ton und bestes Szenenbild.
Bei den Golden Globes 1986 gewann er drei von sechs — bestes Filmdrama, bester Nebendarsteller für Klaus Maria Brandauer und beste Filmmusik. 1987 folgten drei BAFTA Awards aus zehn Nominierungen, für adaptiertes Drehbuch, Kamera und Ton.
Sieben Oscars machen den Film zu einem der meistausgezeichneten seines Jahrzehnts.
Der Einwand des Lexikons — gelegentliche sentimentale Wehmut — steht dabei neben sieben Oscars. Beides gilt für denselben Film, und beides ist nachvollziehbar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Redford als Denys George Finch Hatton
- Meryl Streep als Karen Christence Dinesen Blixen
- Klaus Maria Brandauer als Baron Bror Blixen/Baron Hans Blixen
- Michael Kitchen als Berkeley Cole
- Malick Bowens als Farah
- Michael Gough als Lord Delamere
- Suzanna Hamilton als Felicity
- Rachel Kempson als Lady Belfield
- Graham Crowden als Lord Belfield
- Leslie Phillips als Sir Joseph
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