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Chernobyl Diaries

Chernobyl Diaries (2012)

⭐ 5,3 · 2012 · Horror, Thriller
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Kurzüberblick

RegieBradley Parker
GenreHorror, Thriller
Laufzeit90 Minuten
Erscheinungsdatum2012-05-24
AltersfreigabeFSK 16
Budget1.000.000 $
Einspielergebnis38.390.020 $
TMDB-Bewertung5,3 (1.732 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Eine Gruppe amerikanischer Touristen bucht eine Führung nach Prypjat, in die Sperrzone von Tschernobyl.

Der Bus springt nicht wieder an. Die Gruppe muss die Nacht in der verlassenen Stadt verbringen — und stellt fest, dass Prypjat nicht so leer ist, wie es aussieht.

Entstehungsgeschichte

Regie führte Bradley Parker; es war sein Spielfilmdebüt. Das Drehbuch schrieben Oren Peli, Carey Van Dyke und Shane Van Dyke nach Pelis Geschichte „The Diary of Lawson Oxford".

Jesse McCartney spielt Chris, Olivia Dudley die Natalie, Devin Kelley die Amanda, Jonathan Sadowski den Paul, Nathan Phillips den Michael, Ingrid Bolsø Berdal die Zoe und Dimitri Diatchenko den Fremdenführer Juri.

Produziert wurde der Film von Oren Peli und Brian Witten. Die Kamera führte Morten Søborg, den Schnitt besorgte Stan Stalfas, die Musik stammt von Diego Stocco.

Gedreht wurde nicht in der Ukraine, sondern in Belgrad und im Umland von Budapest. Alcon Entertainment und Warner Bros. Pictures brachten den Film am 25. Mai 2012 in den USA, in Kanada und in Bulgarien in die Kinos; der deutsche Start war der 21. Juni 2012.

Hinter den Kulissen

Der Schauplatz ist der heikelste Punkt dieses Films. Prypjat wurde nach der Reaktorkatastrophe von 1986 evakuiert; die Stadt steht für ein reales Unglück mit realen Betroffenen. Der Film macht daraus eine Kulisse für ein Horrorszenario und lässt die Bedrohung von Menschen ausgehen, die dort geblieben sein sollen.

Gedreht wurde entsprechend auch nicht vor Ort. Belgrad und die Umgebung von Budapest liefern die Bilder; was der Film zeigt, ist eine Nachbildung.

Erzählerisch arbeitet er mit einer Umkehrung, die im Ausgangspunkt steckt: Die Gruppe bezahlt dafür, einen Ort des Unglücks zu besichtigen — und wird dort selbst zum Gegenstand eines Unglücks. Dass die Bedrohung von den mutierten Bewohnern ausgeht, verlegt die Folgen der Katastrophe dabei in die Menschen, die sie erlitten haben.

Einordnung & Wirkung

Die Aufnahme war schlecht. Rotten Tomatoes weist 18 Prozent aus, Metacritic 32 von 100; der Film erhielt insgesamt ein schlechtes Presseecho.

Kino.de beschrieb eine gruselige Atmosphäre in einer radioaktiven Geisterstadt in der ersten Hälfte, die später nachließ.

Dieses Urteil trifft die Aufteilung des Films genau. Solange er die Leere zeigt, trägt der Ort; sobald er sie füllt, wird aus dem Besonderen ein gewöhnlicher Horrorfilm.

Damit stellt sich die Frage, die bei Filmen an realen Unglücksorten immer mitläuft: Was rechtfertigt die Wahl dieses Schauplatzes, wenn die Geschichte auch anderswo spielen könnte? Der Film liefert darauf keine Antwort, die über den Schauwert hinausginge.

Bilder

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Besetzung & Stab

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