China Moon (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Bailey |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-03-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.038.499 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kyle Bodine gilt unter seinen Kollegen als der Detective mit dem schärfsten Blick: Er braucht kaum mehr als einen ersten Rundgang am Tatort, um einen Fall zu durchschauen. Seinen Partner Lamar Dicky, dem dieses Talent fehlt, behandelt er entsprechend als bloß mittelmäßigen Polizisten. Diese Selbstsicherheit gerät ins Wanken, als Kyle eines Abends in einer Bar die undurchsichtige Rachel Munro trifft. Sie ist die Frau des einflussreichen Geschäftsmanns Rupert Munro und wird von ihm misshandelt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Verbindung, die den ansonsten so nüchtern kalkulierenden Ermittler in eine Lage zieht, in der sein professioneller Instinkt und seine persönlichen Gefühle zunehmend gegeneinander arbeiten.
Entstehungsgeschichte
„China Moon“ entstand 1994 unter der Regie von John Bailey. In den Hauptrollen sind Ed Harris als Kyle Bodine, Madeleine Stowe als Rachel Munro und Charles Dance als Rupert Munro zu sehen, Patricia Healy ist ebenfalls Teil der Besetzung. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Thriller und Krimi zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Ermittler, der sich seiner analytischen Fähigkeiten rühmt, wird selbst zur Figur in einem Fall, den er nicht von außen betrachten kann. Die Konstellation aus einem scharfsinnigen Polizisten, seinem unterschätzten Partner und einer Frau, die zwischen Opferrolle und Rätsel changiert, legt den Fokus weniger auf äußere Action als auf Täuschung, Beobachtung und die Frage, wie verlässlich der eigene Blick tatsächlich ist. Dass die Handlung aus der Perspektive eines Mannes erzählt wird, der gewohnt ist, andere zu durchschauen, deutet auf eine Erzählform hin, die mit Erwartungen und Fehleinschätzungen spielt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „China Moon“ im mittleren Bereich der Publikumsresonanz, ohne dass sich daraus ein breites Meinungsbild ableiten lässt. Seit der Veröffentlichung 1994 sind über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Mystery-Thriller mit Krimielementen und einer stark auf Figurenpsychologie ausgerichteten Spannung ein eigenständiges Feld innerhalb des Genres bildeten. Innerhalb dieser Nische steht der Titel für eine Variante, die auf Verwicklung und Vertrauensbrüche statt auf äußere Effekte setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ed Harris als Kyle Bodine
- Madeleine Stowe als Rachel Munro
- Charles Dance als Rupert Munro
- Patricia Healy als Adele
- Benicio del Toro als Lamar Dickey
- Tim Powell als Fraker
- Pruitt Taylor Vince als Daryl Jeeters
- Robb Edward Morris als Officer Pinola
- Peggy O'Neal als Miami Desk Clerk
- Sandy Martin als Gun Saleswoman
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Verfügbarkeit
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