Christine (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Antonio Campos |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 313.465 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (418 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Christine ist in der Nachrichtenredaktion eines Senders in Florida stets die klügste Person im Raum. Sie ist überzeugt, zu Größerem bestimmt zu sein, und verfolgt unnachgiebig das Ziel, in einem größeren Markt vor die Kamera zu treten. Als ambitionierte Reporterin mit wachem Blick und einem ausgeprägten Sinn für soziale Gerechtigkeit gerät sie jedoch immer wieder mit ihrem Chef aneinander, der sie zu reißerischeren Geschichten drängen will, weil diese im Fernsehen besser ankommen.
Beruf und Privatleben verstricken sich zunehmend zu einer Krise. Zweifel nagen an ihr, das Familienleben ist aufgewühlt, und Hoffnung setzt Christine in die wachsende Freundschaft zu einem Kollegen, die sich jedoch als weitere enttäuschte Liebe erweist. Ernüchtert von einer Welt, die ihr scheinbar jede Tür verschließt, schlägt sie schließlich eine dunkle und überraschende Richtung ein. Worin diese besteht, verrät dieser Text nicht.
Entstehungsgeschichte
Antonio Campos inszenierte das Drama, das 2016 erschien und nach einer wahren Begebenheit erzählt. Zu sehen sind Rebecca Hall, Michael C. Hall, Tracy Letts und Maria Dizzia. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, ein Hinweis darauf, dass die Geschichte schwere Momente nicht ausspart.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf die Zuspitzungen anderer Genres und konzentriert sich ganz auf die Innenwelt seiner Hauptfigur. Der Bezug auf eine wahre Begebenheit verlangt dabei einen besonders sorgfältigen Umgang, denn hinter der Figur steht ein reales Schicksal.
Die Anlage verknüpft zwei Ebenen, die sich gegenseitig verschärfen. Auf der einen Seite steht der Konflikt in der Redaktion: der Anspruch auf relevante, gesellschaftlich bedeutsame Themen gegen den Druck, mit spektakulären Geschichten Quote zu machen. Auf der anderen Seite stehen Selbstzweifel, familiäre Spannungen und eine enttäuschte Zuneigung. Aus dieser Verdichtung entsteht das Porträt eines Menschen, der sich in einer Abwärtsspirale verfängt, während die Umgebung die Warnzeichen kaum wahrnimmt.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum bewertet den Film mit 6,9 von 10 Punkten, ein respektables Ergebnis für ein ernstes, wenig gefälliges Drama. Eine breite Bewertungsbasis fehlt bislang, es sind erst wenige hundert Stimmen.
Zehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für ein Drama, das Arbeitswelt, Medienbetrieb und seelische Not miteinander verbindet, ohne die Hauptfigur auf ihr Ende zu reduzieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rebecca Hall als Christine Chubbuck
- Michael C. Hall als George Peter Ryan
- Tracy Letts als Michael
- Maria Dizzia als Jean Reed
- J. Smith-Cameron als Peg Chubbuck
- Timothy Simons als Steve Turner
- Kim Shaw als Andrea Kirby
- John Cullum als Bob Andersen
- Morgan Spector als Dr. Parsons
- Jayson Warner Smith als Mitch
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Verfügbarkeit
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