Cinema Paradiso (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giuseppe Tornatore |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 155 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 35.962.062 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,4 (4.977 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alfredo ist tot, und mit ihm das Paradiso. Was bleibt, ist das Kino. Der Film erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem skurrilen Filmvorführer Alfredo und dem kleinen Jungen Toto, die in einem sizilianischen Provinzort ihren Anfang nimmt. Toto verlässt diese Welt später, wird in Rom ein berühmter Regisseur und kehrt in die Heimat erst zurück, als Alfredo stirbt und das alte, schöne Kino abgerissen wird. Damit beginnt die Erzählung an ihrem Ende: Die Rückkehr eines Erwachsenen an einen Ort, den es so bald nicht mehr geben wird, öffnet den Blick zurück auf das, was ihn geprägt hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1988 unter der Regie von Giuseppe Tornatore. Die Besetzung führt Philippe Noiret, Jacques Perrin, Marco Leonardi und Salvatore Cascio. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm bezeichnen hier keine getrennten Handlungen, sondern zwei Blickrichtungen auf denselben Stoff: die Zuneigung zwischen zwei ungleichen Menschen und die Zuneigung zu einem Ort, an dem Filme gezeigt werden. Die Anlage umspannt Jahrzehnte, von der Kindheit bis zur Rückkehr des Erwachsenen, was die Erzählung zwingt, dieselbe Figur über mehrere Lebensalter hinweg zu verteilen — die Besetzung mit vier Namen für einen so knapp umrissenen Figurenkreis passt zu dieser Bauweise. Ein eigenes Motiv sind die zensierten Szenen, die Alfredo über die Jahre aus Filmen herausschneiden musste.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,4 von 10 bei mehreren tausend Stimmen gehört der Titel zu den am höchsten bewerteten dieser Auswahl; die Zustimmung ist innerhalb einer überschaubaren Gruppe von Stimmen sehr geschlossen. Fast vier Jahrzehnte nach dem Erscheinen hat sich der zeitliche Abstand verdoppelt, den der Film selbst erzählt — er blickt zurück, und heute blickt man auf diesen Rückblick. Im Drama steht er für die stille Variante, die aus Erinnerung Struktur macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philippe Noiret als Alfredo
- Jacques Perrin als Salvatore 'Totò' Di Vita (adult)
- Marco Leonardi als Salvatore 'Totò' Di Vita (teen)
- Salvatore Cascio als Salvatore 'Totò' Di Vita (child)
- Agnese Nano als Elena Mendola (teen) / Elena's daughter (in Director's cut)
- Antonella Attili als Maria Di Vita (young)
- Pupella Maggio als Maria Di Vita (aged)
- Brigitte Fossey als Elena Mendola (adult)
- Enzo Cannavale als Spaccafico
- Isa Danieli als Anna
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Verfügbarkeit
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