Ennio Morricone - Der Maestro (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giuseppe Tornatore |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik, Historie |
| Laufzeit | 156 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-02-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.332.386 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (390 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ennio Morricone steht im Mittelpunkt dieses Porträts, jener Komponist, der als populärster und produktivster Filmkomponist des zwanzigsten Jahrhunderts vorgestellt wird und aus dessen Feder mehr als fünfhundert Partituren stammen. Der Film nähert sich ihm auf mehreren Wegen zugleich.
Das Rückgrat bildet ein langes Gespräch, das Giuseppe Tornatore mit Morricone führt. Hinzu kommen Stimmen von Künstlern und Regisseuren, darunter Bernardo Bertolucci, Giuliano Montaldo, Marco Bellocchio, Dario Argento, die Brüder Taviani, Carlo Verdone, Barry Levinson, Roland Joffé, Oliver Stone, Quentin Tarantino, Bruce Springsteen, Nicola Piovani, Hans Zimmer und Pat Metheny. Musik und Archivmaterial ergänzen das Bild. Dabei will der Film auch die weniger bekannte Seite des Maestros zeigen, etwa seine Leidenschaft für Schach, die auf rätselhafte Weise mit seiner Musik verbunden sein könnte, und den Ursprung mancher musikalischer Eingebung im wirklichen Leben.
Entstehungsgeschichte
Giuseppe Tornatore zeichnet für diesen Dokumentarfilm aus dem Jahr 2022 verantwortlich und tritt zugleich als Interviewer auf. Neben Ennio Morricone selbst kommen unter anderem Silvano Agosti, Alessandro Alessandroni und Fausto Ancillai zu Wort. Freigegeben ist das Porträt ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Dokumentarfilm, Musik und Historie beschreibt die Anlage recht genau. Als Dokumentation stützt sich der Film auf Gespräch, Zeugnis und Archiv. Der Musikanteil ergibt sich von selbst, denn das Werk eines Komponisten lässt sich nur hörbar vermitteln. Die historische Dimension entsteht aus der Spannweite eines Schaffens, das sich über Jahrzehnte erstreckt.
Aufschlussreich ist die Zusammensetzung der Stimmen. Sie reicht von Filmemachern über Rockmusiker bis zu anderen Komponisten und zeigt, wie weit Morricones Einfluss über die Grenzen einzelner Disziplinen hinausreicht. Die Verbindung zum Schach deutet an, dass der Film nicht nur Lebensstationen abhaken, sondern nach dem Denken hinter der Musik fragen will.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,3 von 10 Punkten gehört der Film zu den ausgesprochen hoch bewerteten Titeln. Die Stimmen bewegen sich im Bereich einiger hundert, eine überschaubare, aber auffallend einmütige Basis. Seit dem Erscheinen sind 4 Jahre vergangen. Unter den Musikdokumentationen nimmt das Porträt eine herausgehobene Stellung ein, weil es einem Komponisten gilt, dessen Schaffen mit mehr als fünfhundert Partituren eng mit der Geschichte des Films verbunden ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ennio Morricone als Self
- Silvano Agosti als Self
- Alessandro Alessandroni als Self
- Fausto Ancillai als Self
- Dario Argento als Self
- Joan Baez als Self
- Sergio Bassetti als Self
- Bruno Battisti D'Amario als Self
- Marco Bellocchio als Self
- Bernardo Bertolucci als Self
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Verfügbarkeit
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