Citizen Kane (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Orson Welles |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-04-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 839.727 $ |
| Einspielergebnis | 23.218.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (6.231 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Zeitungsmagnat Charles Foster Kane stirbt allein in seinem riesigen, halbfertigen Anwesen Xanadu. Sein letztes Wort ist "Rosebud". Ein Reporter bekommt den Auftrag herauszufinden, was es bedeutet.
Er befragt die Menschen, die Kane nahestanden: seinen Vormund, seinen ältesten Mitarbeiter, seinen früheren besten Freund, seine zweite Frau. Jeder erzählt einen anderen Ausschnitt, und aus den Bruchstücken entsteht ein Leben — vom Jungen, der von seiner Mutter weggegeben wird, über den ehrgeizigen Verleger bis zum isolierten alten Mann. Was "Rosebud" bedeutet, erfährt keiner der Befragten; das Publikum erfährt es in der letzten Einstellung.
Entstehungsgeschichte
Orson Welles unterschrieb am 21. August 1939 bei RKO einen Vertrag, wie ihn kaum ein Filmemacher je bekommen hat: Er durfte Stoffe frei entwickeln, Besetzung und Team selbst wählen und hatte das Recht auf den endgültigen Schnitt. Welles war zu diesem Zeitpunkt 24 Jahre alt und kam vom Theater und vom Radio.
Das Drehbuch entstand mit Herman J. Mankiewicz. Wer welchen Anteil daran hat, wird bis heute diskutiert; die Filmwissenschaft — etwa Robert L. Carringer — kommt zu dem Schluss, dass Welles' Beitrag substanziell und prägend war.
Hinter den Kulissen
Kameramann Gregg Toland entwickelte für den Film die durchgehende Tiefenschärfe weiter: Vorder- und Hintergrund sind gleichzeitig scharf, von etwa fünfzig Zentimetern vor der Linse bis über sechzig Meter Entfernung. Dafür waren neue Objektive und eine völlig andere Beleuchtung nötig.
Der Zeitungsverleger William Randolph Hearst erkannte sich in Kane wieder und untersagte jede Erwähnung des Films in seinen Zeitungen — ein Medienimperium, das den Film aus der Öffentlichkeit heraushalten sollte.
Einordnung & Wirkung
Der Film kam am 1. Mai 1941 heraus und spielte seine Kosten von 839.727 Dollar zunächst nicht ein. Von neun Oscar-Nominierungen wurde nur eine umgesetzt, für das Drehbuch.
Sein Ruf entstand später. In der Umfrage der Zeitschrift Sight and Sound stand er fünfzig Jahre lang auf Platz eins (1962 bis 2002), und das American Film Institute führte ihn 1998 und 2007 als bedeutendsten amerikanischen Film. Kaum eine andere Arbeit hat so viele Techniken zusammengeführt, die danach zum Handwerk gehörten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Orson Welles als Charles Foster Kane
- Joseph Cotten als Jedediah Leland
- Dorothy Comingore als Susan Alexander Kane
- Ray Collins als Jim W. Gettys
- George Coulouris als Walter Parks Thatcher
- Agnes Moorehead als Mary Kane
- Paul Stewart als Raymond
- Ruth Warrick als Emily Norton Kane
- Erskine Sanford als Herbert Carter
- William Alland als Jerry Thompson/Narrator
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Verfügbarkeit
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