Citizen Kane - Die Hollywood-Legende (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Benjamin Ross |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, TV-Film |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-11-20 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hollywood in den vierziger Jahren: Der junge Regisseur Orson Welles sucht nach einem Stoff für seinen ersten Spielfilm und gerät auf einer Party in einen Konflikt mit dem einflussreichen Zeitungsmogul William R. Hearst. Aus dieser Auseinandersetzung entsteht eine Idee: Welles macht Hearst zur Vorlage für die Hauptfigur seines Films „Citizen Kane“. Als Hearst davon erfährt, setzt er alles daran, die Aufführung des Werks zu verhindern. Der Film erzählt damit weniger die Geschichte von „Citizen Kane“ selbst, sondern den Machtkampf, der seiner Entstehung vorausging und sie begleitete.
Entstehungsgeschichte
„RKO 281“, im deutschen Sprachraum unter dem Titel „Citizen Kane – Die Hollywood-Legende“ bekannt, entstand 1999 unter der Regie von Benjamin Ross als Fernsehfilm. In den Hauptrollen sind Liev Schreiber, James Cromwell, Melanie Griffith und John Malkovich zu sehen. Der Film ordnet sich als Drama mit historischem Hintergrund ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Statt eine reine Filmbiografie zu erzählen, konzentriert sich der Stoff auf einen konkreten Konflikt zwischen zwei realen Figuren des Hollywood-Systems und macht dessen Machtdynamik zum eigentlichen Thema. Dass die Handlung an einem Wendepunkt der amerikanischen Filmgeschichte ansetzt, verlangt eine Besetzung, die sowohl den jungen Aufsteiger als auch den etablierten Machtmenschen glaubwürdig gegenüberstellt – eine Konstellation, die sich in der Verteilung der Hauptrollen widerspiegelt. Als Fernsehproduktion angelegt, verzichtet der Film auf große Schauwerte und setzt stattdessen auf die Zuspitzung des persönlichen Konflikts.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumswertung – ein Ergebnis, das auf ein begrenztes, aber nicht verschwindend kleines Interesse hindeutet. Seit der Entstehung 1999 sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film selbst inzwischen zu einem Stück Zeitgeschichte über ein Stück Zeitgeschichte macht. Innerhalb des Genres historischer Dramen über die Filmindustrie nimmt er eine besondere Stellung ein, weil er sich nicht mit einer allgemeinen Branchenschilderung begnügt, sondern einen einzelnen, konkreten Konflikt in den Mittelpunkt stellt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Liev Schreiber als Orson Welles
- James Cromwell als William Randolph Hearst
- Melanie Griffith als Marion Davies
- John Malkovich als Herman Mankiewicz
- Liam Cunningham als Gregg Toland
- David Suchet als Louis B. Mayer
- Fiona Shaw als Hedda Hopper
- Anastasia Hille als Carole Lombard
- Brenda Blethyn als Louella Parsons
- Roy Scheider als George Schaefer
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