Clay Pigeons - Lebende Ziele (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Dobkin |
|---|---|
| Genre | Krimi, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-09-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer kleinen Ortschaft in Montana vertreiben sich Clay und sein Freund Earl die Zeit mit Trinken und Zielschießen auf leere Flaschen. Die Idylle bricht, als Earl erfährt, dass Clay mit seiner Frau Amanda ein Verhältnis hat. Aus Rache plant er, sich das Leben zu nehmen und die Schuld daran Clay in die Schuhe zu schieben. Clay hält das zunächst für einen makabren Scherz, bis Earl seine Drohung wahr macht. Als er Amanda von den Hintergründen erzählt, verlässt sie ihn. In dieser Lage taucht der eigenwillige Trucker Lester Long auf, mit dem Clay rasch eine enge Freundschaft schließt. Die Lage spitzt sich zu, als Clay auf die Leiche einer erstochenen Frau stößt – das Werk eines Serienmörders – und die Ermittlerin Dale Shelby auf den Plan tritt. Für Clay wird die Situation zunehmend unübersichtlich.
Entstehungsgeschichte
"Clay Pigeons – Lebende Ziele" entstand 1998 unter der Regie von David Dobkin. In den Hauptrollen sind Joaquin Phoenix, Vince Vaughn, Janeane Garofalo und Scott Wilson zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Krimi, Komödie und Drama verweist auf einen Ton, der zwischen Spannung und schwarzem Humor pendelt. Die Ausgangslage – ein Liebesdreieck, ein inszenierter Selbstmord, ein plötzlich auftauchender Serienmordfall – legt eine Erzählung an, in der sich die Genres gegenseitig unterlaufen: Was als Beziehungsdrama beginnt, kippt in kriminalistische Verwicklungen, ohne dass die komödiantischen Untertöne verschwinden. Die Konstellation aus einem jungen Mann in der Defensive, einem undurchsichtigen Fremden und einer ermittelnden Frau deutet auf ein Spiel mit Verdächtigungen und Fehleinschätzungen hin, bei dem die Hauptfigur zunehmend die Kontrolle über die Geschehnisse verliert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1998 sind mittlerweile 27 Jahre vergangen, was den Titel in eine Zeit einordnet, in der Genremischungen aus Krimi und schwarzer Komödie im unabhängigen amerikanischen Kino verbreitet waren. Innerhalb dieses Feldes bleibt er ein Beispiel für eine Erzählung, die auf Verwechslung, Schuld und Zufall setzt, statt auf klare Genregrenzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joaquin Phoenix als Clay Bidwell
- Vince Vaughn als Lester Long
- Janeane Garofalo als Agent Dale Shelby
- Scott Wilson als Sheriff Dan Mooney
- Gregory Sporleder als Earl
- Georgina Cates als Amanda
- Vince Vieluf als Deputy Barney
- Joseph D. Reitman als Glen
- Nicole Arlyn als Gloria Collins
- Wayne Brennan als Minister
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Verfügbarkeit
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