Codename: Der Löwe (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ludovic Colbeau-Justin |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (227 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Milan alias „Der Löwe“ gibt sich als international geschulter Geheimagent aus, doch tatsächlich lebt er in einer geschlossenen Psychiatrie. Sein Arzt Romain hört sich die Geschichten zunächst mit professioneller Distanz an, gerät jedoch zunehmend in ihren Bann. Als Romains Verlobte entführt wird, geschieht genau das, was Milan vorausgesagt hat. Die beiden fliehen aus der Klinik, weil nur „Der Löwe“ die Entführung aufklären können soll. Ob Milans Geschichten der Wahrheit entsprechen oder reine Erfindung sind, bleibt offen und treibt die Handlung an.
Entstehungsgeschichte
„Codename: Der Löwe“ entstand 2020 unter der Regie von Ludovic Colbeau-Justin. Die Komödie versammelt Dany Boon, Philippe Katerine, Anne Serra und Samuel Jouy in den zentralen Rollen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte spielt bewusst mit der Unsicherheit, ob ihr Protagonist ein Hochstapler, ein tatsächlicher Agent oder schlicht ein Fantast ist. Diese Unschärfe zwischen Wahn und Wahrheit liefert den komödiantischen Kern: Ein psychiatrischer Patient wird zur einzigen Hoffnung, ein Realitätsdefizit zur vermeintlichen Superkraft. Dass die Handlung mit einer Flucht aus einer geschlossenen Einrichtung beginnt, verschiebt eine ernste Ausgangslage – Zwangsunterbringung, psychische Erkrankung – in einen leichten, actionnahen Ton, wie es für die Komödie typisch ist. Die Kombination aus Agentenfilm-Motiven und psychiatrischem Setting sorgt für die Reibung, aus der sich die humoristische Spannung speist: Man weiß nie ganz, ob man einer Rettungsgeschichte oder einer Wahnvorstellung folgt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Einschätzung Grundlegendes geändert zu haben scheint. Innerhalb des Komödien-Genres reiht sich der Film in eine Tradition ein, die aus einer unklaren Erzählerperspektive komisches Potenzial zieht, ohne dabei auf große Actionelemente zu verzichten. Für ein breiteres Urteil bleibt die Stimmenbasis vergleichsweise schmal.
Bilder







Besetzung & Stab
- Dany Boon als Léo Milan
- Philippe Katerine als Romain Martin
- Anne Serra als Louise
- Samuel Jouy als Swanney
- Sophie Verbeeck als Aki
- Carole Brana als Anna
- Benoît Pétré als Coiffeur
- Aksel Üstün als Mark
- Mathieu Lardot als Tommy
- Olivier Sa als Simon
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Verfügbarkeit
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