Cold Blood Legacy (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frédéric Petitjean |
|---|---|
| Genre | Thriller, Action |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-05-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (434 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Henry hat mit seinem alten Leben abgeschlossen. Lange war er ein bekannter Auftragsmörder, nun genießt er den Ruhestand in einer Hütte am Ufer eines Sees, weit draußen in der Wildnis der Rocky Mountains. Die Abgeschiedenheit ist gewollt, die Ruhe hat er sich nach eigenem Empfinden verdient.
Diese Ruhe endet mit der Ankunft von Melody. Die junge Frau hat einen schweren Unfall überlebt, und plötzlich muss Henry entscheiden, ob er sein eigenes Leben riskiert, um ihres zu retten.
Doch das Bild bleibt unklar. Offen ist, ob Melody wirklich die Person ist, für die sie sich ausgibt, und ob ihr Auftauchen an einem so entlegenen Ort tatsächlich nur ein Zufall ist. Aus genau dieser Unsicherheit bezieht die Geschichte ihre Spannung.
Entstehungsgeschichte
Frédéric Petitjean inszenierte den Thriller, der 2019 herauskam und dessen englischer Titel schlicht „Cold Blood“ lautet. Der deutsche Verleihtitel ergänzt ihn um das Wort „Legacy“ und rückt damit das Erbe einer Vergangenheit in den Vordergrund, die sich nicht so leicht abstreifen lässt.
Jean Reno trägt den Film in der Hauptrolle, Sarah Lind spielt Melody. Daneben gehören David Gyasi und Ihor Ciszkewycz zum Ensemble. Freigegeben ist das Werk ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Thriller und Action beschreibt die beiden Pole der Geschichte. Der Thrilleranteil speist sich aus dem Misstrauen zwischen zwei Menschen, die einander nicht durchschauen, die Action aus Henrys Vergangenheit als Killer, die jederzeit wieder aufbrechen kann.
Die Anlage ist bewusst eng gehalten: eine abgelegene Hütte, eine unberührte Landschaft, zwei Hauptfiguren. Mit nur vier Namen an der Spitze setzt der Film auf ein kammerspielartiges Gegenüber statt auf ein großes Figurenarsenal. Die Isolation ist dabei mehr als Kulisse, denn sie schneidet beide Figuren von jeder Hilfe von außen ab.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 5,3 von 10 liegt der Film knapp über der Mitte der Skala. Das deutet auf ein geteiltes Publikum hin, das den Film weder deutlich ablehnt noch besonders schätzt. Die Bewertung stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber nicht mehr ganz schmale Basis.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jener Sorte Genrekino, die ein vertrautes Motiv aufgreift: den Profi im Ruhestand, den die Vergangenheit einholt. Seinen eigenen Akzent setzt er über die abgeschiedene Bergkulisse und die Frage, wem Henry trauen kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Reno als Henry
- Sarah Lind als Melody
- David Gyasi als Malcolm
- Ihor Ciszkewycz als Davies
- François Guétary als Brigleur
- Samantha Bond als The Lady
- Larysa Rusnak als Katy (Davies Wife)
- Anna Butkevych als The Nurse
- Joe Anderson als Kappa
- Kateryna Bursikova als The Waitress (Fast Food)
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Verfügbarkeit
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