Coma (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Никита Аргунов |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer, Action |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.250.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (653 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junger, talentierter Architekt verunglückt schwer und liegt seither im Koma. Was von außen wie Stillstand aussieht, ist für ihn ein Aufbruch: Er findet sich in einer rätselhaften Parallelwelt wieder, in der die logischen Grenzen unserer Welt, also ihre physikalischen Gesetze, außer Kraft gesetzt sind. Dieser Ort ist instabil, denn er besteht aus nichts anderem als aus Erinnerungen. Entfernungen, Schwerkraft und Richtungen gehorchen keiner Ordnung, die der Protagonist kennt. Bevor er nach einem Ausgang suchen kann, muss er die Regeln dieses Zwischenreichs überhaupt erst lesen lernen, und diese Regeln wechseln zwischen Traum und Realität hin und her. Sein Ziel ist einfach benannt und schwer zu erreichen: zurück in die reale Welt.
Entstehungsgeschichte
Die Regie des 2020 erschienenen Films übernahm Никита Аргунов. Die Hauptrollen liegen bei Риналь Мухаметов, Anton Pampushnyy, Любовь Аксёнова und Милош Биковић, einem kompakten Ensemble, das die Erzählung auf wenige Figuren konzentriert. Sehen dürfen den Film Jugendliche ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science Fiction, Abenteuer und Action beschreibt die Anlage genau. Das Science-Fiction-Element liefert die Prämisse, eine aus Gedächtnis gebaute Welt ohne feste Naturgesetze; das Abenteuer sorgt für die Bewegung durch sie hindurch; die Action macht die Bedrohung körperlich statt bloß gedanklich. Eine Welt aus Erinnerungen erlaubt es außerdem, Schauplätze aneinanderzusetzen, die in der Wirklichkeit nichts miteinander zu tun hätten. Erzählerisch entsteht daraus eine Doppelbewegung: Der Protagonist muss zugleich verstehen, wo er ist, und einen Weg hinausfinden. Beruf und Ausgangslage passen dabei zusammen, denn wer Räume entwirft, ist für eine Umgebung, die ihre eigene Statik ständig neu verhandelt, ungewöhnlich gut gerüstet.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 beruht auf einer noch überschaubaren Zahl von Stimmen und weist den Titel als solide aufgenommenes Genrekino aus, ohne ihn in die Spitzengruppe zu heben. Seit dem Erscheinen sind sechs Jahre vergangen, ein Abstand, der bei aufwendig gebauten Bildwelten früher sichtbar wird als bei Kammerspielen. Innerhalb des Genres steht der Film in jener Linie der Science Fiction, die Bewusstseinszustände als begehbare Räume auffasst. Die Freigabe ab zwölf Jahren zeigt zugleich, dass die Action nicht auf Härte, sondern auf Schauwert zielt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rinal Mukhametov als Viktor, architect
- Anton Pampushnyy als Phantom
- Lyubov Aksyonova als Fly
- Miloš Biković als Astronomer
- Konstantin Lavronenko als Yan
- Polina Kuzminskaya als Spirit
- Rostislav Gulbis als Gnome
- Vilen Babichev als Tank
- Igor Sigaev als neighbor
- Evgeniya Karatygina als Zhenya, resident of the Bunker
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Verfügbarkeit
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