Cube 2: Hypercube (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrzej Sekuła |
|---|---|
| Genre | Thriller, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-04-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.563.603 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (1.679 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Menschen wachen in einem Komplex aus würfelförmigen Räumen auf. Niemand weiß, wie er hierhergekommen ist.
Schnell zeigt sich, dass hier andere Regeln gelten. Der Komplex entspricht einem Tesserakt — einem vierdimensionalen Würfel. Räume wiederholen sich, Zeit läuft ungleich, und Personen begegnen sich selbst.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Andrzej Sekuła, der auch die Kamera übernahm. Das Drehbuch schrieb Sean Hood, produziert wurde der Film von Suzanne Colvin-Goulding.
Kari Matchett spielt Kate Filmore, Geraint Wyn Davies den Simon Grady, Grace Lynn Kung die Sasha, Matthew Ferguson den Max Reisler und Neil Crone den Jerry Whitehall.
Die Musik stammt von Norman Orenstein, den Schnitt besorgte Mark Sanders.
Es handelt sich um eine kanadische Produktion von 90 Minuten Länge, freigegeben ab 16 Jahren. Gedreht wurde in Los Angeles und Toronto.
Hinter den Kulissen
Die Fortsetzung tauscht das Prinzip aus. Wo der Vorgänger mit tödlichen Fallen arbeitete, setzt dieser Film auf Physik, die nicht gilt — die Bedrohung ist der Raum selbst, nicht das, was darin lauert.
Das ist eine Entscheidung mit Folgen für die Spannung. Fallen lassen sich umgehen; eine Geometrie, die sich nicht an Regeln hält, nicht. Der Film gewinnt dadurch an Rätselhaftigkeit und verliert an unmittelbarer Gefahr.
Dass Andrzej Sekuła Regie führte und zugleich die Kamera bediente, passt zum Gegenstand. Ein Film, dessen Wirkung fast vollständig auf Bildgestaltung beruht, wurde von einem Bildgestalter inszeniert.
Die Ausstattung ist dabei denkbar reduziert: weiße Räume, kaum Requisiten. Was der Film zeigt, muss aus Anordnung entstehen.
Einordnung & Wirkung
Das Lexikon des internationalen Films bescheinigte dem Film, er besteche durch das visuelle Konzept, weise aber erhebliche Mängel bei Dramaturgie und Spannungsaufbau auf.
Cinema nannte ihn ein gruseliges Würfelspiel, das trotz schwacher Dialoge eine fesselnde Fortsetzung darstelle.
Beide Urteile trennen dieselben beiden Ebenen. Die Idee und ihre Umsetzung im Bild überzeugen; was zwischen den Figuren geschieht, überzeugt weniger.
Das ist die typische Schwierigkeit dieser Anlage. Ein Film, der auf einer geometrischen Idee beruht, braucht Figuren, die man begleiten mag — und die Konstruktion arbeitet gegen sie, weil sie austauschbar werden müssen, sobald sich Räume und Personen vervielfältigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kari Matchett als Kate Filmore
- Geraint Wyn Davies als Simon Grady
- Grace Lynn Kung als Sasha
- Matthew Ferguson als Max Reisler
- Neil Crone als Jerry Whitehall
- Barbara Gordon als Mrs. Paley
- Lindsey Connell als Julia
- Greer Kent als Becky Young
- Bruce Gray als Colonel Maguire
- Philip Akin als The General
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