Da graust sich ja der Weihnachtsmann (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Marie Poiré |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-08-25 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.080 Stimmen) |
Worum es geht
Félix zieht als Weihnachtsmann verkleidet durch die Straßen und verteilt Flyer für eine anrüchige Weihnachtsfeier. Der Abend verläuft nicht wie geplant. Beruflich wird er kurzerhand ersetzt, und zu Hause erwartet ihn die nächste Nachricht: Seine Freundin Zézette will ihn gerade verlassen. Er setzt ihr nach, um sie von seinen Qualitäten zu überzeugen, doch sie flüchtet sich in ein Frauenhaus, das alleinstehende Frauen vor der Gewalt ihrer Exmänner schützen soll. Dort trifft sie auf die beiden neurotischen Betreiber Thérèse und Pierre sowie auf weitere Frauen in ähnlicher Lage. Aus einer verkorksten Arbeitsnacht wird damit ein Abend, an dem sich Fremde in einer Notunterkunft begegnen.
Entstehungsgeschichte
Jean-Marie Poiré führte bei dem Film Regie, der 1982 erschien. Gérard Jugnot, Thierry Lhermitte, Anémone und Christian Clavier gehören zur Besetzung.
Hinter den Kulissen
Als Komödie mit weihnachtlichem Rahmen setzt der Film das Fest bewusst gegen den Strich. Statt Besinnlichkeit stehen eine schäbige Verkleidung, eine gescheiterte Beziehung und eine Zufluchtsstätte im Mittelpunkt, in der die Betreiber kaum gefestigter wirken als die Schutzsuchenden. Diese Verlagerung ist die eigentliche Pointe der Anlage: Der Ort, an dem alle zusammenkommen, ist kein Wohnzimmer unterm Baum, sondern eine Einrichtung für Notlagen. Dass der Stoff zugleich von häuslicher Gewalt handelt, gibt der Komik einen harten Untergrund; die Figuren werden nicht geschont, die Feiertagsstimmung aber auch nicht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen liegt die Bewertung klar im positiven Bereich, ohne dass die Beteiligung auf ein breites Publikum schließen ließe. 44 Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist die Bauweise gut zu erkennen: ein enger Schauplatz, ein festes Personal und eine Nacht, an der sich alles entscheidet. Innerhalb der Weihnachtskomödie steht der Film für die Richtung, die das Fest nicht feiert, sondern als Zumutung durchspielt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gérard Jugnot als Félix
- Thierry Lhermitte als Pierre Mortez
- Anémone als Thérèse de Monsou dite « Mme S.O.S »
- Christian Clavier als Jean-Jacques dit « Katia »
- Marie-Anne Chazel als Josette dite « Zézette », compagne de Félix
- Josiane Balasko als Marie-Ange Musquin, présidente de l'association
- Bruno Moynot als Zadko Preskovitch dit « Presko », le voisin Yougoslave
- Martin Lamotte als M. Leblé, voisin du dessous
- Jacques François als Docteur Poinsot, le pharmacien de quartier
- Michel Blanc als L'obsédé sexuel au téléphone (voice)
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Verfügbarkeit
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