Operation Corned Beef (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Marie Poiré |
|---|---|
| Genre | Komödie, Action |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-02-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (278 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Geheimagent Philippe Boulier hat den Auftrag, einen Waffen- und Drogenschieberring auszuheben, der zwischen Bogota und Paris operiert. Der Zugang führt über eine ahnungslose Sekretärin, in deren Ring der Geheimdienst eine Wanze platziert hat, um an die Hintermänner heranzukommen. Zum Problem wird der Hochzeitstag der Frau: Sie plant mit ihrem Mann Jean-Jacques Granianski, dem mutmaßlichen Drahtzieher des Kartells, eine Reise, die den Zugriff gefährdet. Um die Abreise zu verhindern, inszeniert der Geheimdienst einen vorgetäuschten Seitensprung. Ausgerechnet Isabelle, Bouliers eigene Frau und selbst Agentin, wird für diese Aufgabe abgestellt. Als Boulier davon erfährt, gerät die Mission wegen seiner Eifersucht ins Wanken.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1991 unter der Regie von Jean-Marie Poiré. Zu sehen sind Jean Reno, Christian Clavier, Valérie Lemercier und Isabelle Renauld. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Action verweist auf eine Erzählweise, die klassische Agentenfilm-Motive – Auftrag, Deckoperation, internationales Verbrechernetz – mit komödiantischen Verwicklungen bricht. Dass ausgerechnet die Ehefrau des Protagonisten als Lockvogel eingesetzt wird, verschiebt den Fokus von reiner Spionagehandlung hin zu einem privaten Konflikt: Eifersucht wird zum eigentlichen Motor der Geschichte und untergräbt die professionelle Fassade des Geheimagenten. Die Besetzung mit vier Darstellerinnen und Darstellern in zentralen Rollen deutet auf ein Ensemble hin, das die Handlung über mehrere Beziehungsebenen trägt – die Agenten-Ehe, das Ehepaar im Visier und die Sekretärin dazwischen. Damit ist die Geschichte weniger auf reine Spannung als auf ein Wechselspiel aus Tarnung, Missverständnissen und persönlichen Verwicklungen angelegt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überragend bewerteter Vertreter seines Genres einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 1991 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen erklären mag. Innerhalb der Schnittmenge aus Komödie und Action bewegt sich der Titel im mittleren Bereich – ohne die extremen Ausschläge, wie sie bei sehr bekannten oder sehr obskuren Beispielen des Genres zu finden sind.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Reno als Capitaine Philippe Boulier, dit "Le Squale"
- Christian Clavier als Jean-Jacques Granianski, le pigeon manipulé
- Valérie Lemercier als Marie-Laurence Granianski, interprète à l'ambassade d'Autriche
- Isabelle Renauld als Lieutenant Isabelle Fourreau, partenaire du Squale
- Mireille Rufel als L'aspirant Garcia, coéquipière du Squale
- Jacques François als Le Général Masse, supérieur hiérarchique du Squale
- Francis Coffinet als Georges Favart, agent de la DGSE
- Marc de Jonge als Le consul Burger de l'ambassade d'Autriche
- Raymond Gérôme als Ghislain Chauffereau, beau-père de Jean-Jacques
- Jacques Sereys als Le ministre de la Défense
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