Das Bildnis des Dorian Gray (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Parker |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 4.706.919 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (2.277 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts steht in London der ebenso gut aussehende wie unerfahrene Dorian Gray dem Maler Basil Hallward Modell. Dieser will Dorians beeindruckende Schönheit und Jugendlichkeit dauerhaft in einem Portrait festhalten.
Dorian findet rasch Gefallen an den hedonistischen Freuden der gehobenen Großstadtgesellschaft und lernt, dass ihm sein Aussehen alle Türen öffnet. So verwundert es nicht, dass er, kaum ist das Bild enthüllt, einen gedankenlosen Wunsch äußert: Seine Seele würde er dafür geben, wenn nicht er, sondern das Gemälde altere. Was aus diesem Wunsch folgt, treibt die Geschichte an.
Entstehungsgeschichte
Oliver Parker inszenierte den Film, der 2009 erschien. Ben Barnes, Colin Firth, Rebecca Hall und Emilia Fox sind in den hervorgehobenen Rollen zu sehen. Erst ab sechzehn Jahren ist der Titel freigegeben.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Drama und Thriller greifen ineinander, ohne einander zu widersprechen. Das Fantastische beschränkt sich auf eine einzige Regelverletzung, nämlich ein Bild, das anstelle eines Menschen altert. Alles Weitere folgt daraus mit dramatischer Logik, und der Thriller entsteht dort, wo die Hauptfigur ein Geheimnis zu bewahren hat, das sichtbar werden könnte.
Aufschlussreich ist die Reihenfolge, in der die Erzählung ihre Voraussetzungen legt: erst das Bild, dann die Erfahrung, dass Aussehen Zugang verschafft, und erst danach der Wunsch. Die Regelverletzung kommt also nicht aus dem Nichts, sondern folgt auf eine Einsicht.
Die Anlage ist als Tausch gebaut: Der Wunsch wird gewährt, der Preis aber erst nach und nach fällig. Weil Schönheit hier ausdrücklich als Eintrittskarte in eine Gesellschaftsschicht beschrieben wird, ist der Verfall des Bildes zugleich eine Aussage über diese Schicht. Das Portrait übernimmt die Funktion eines Gewissens, das ausgelagert wurde und trotzdem Buch führt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,0 von 10 Punkten bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung im Mittelfeld, gestützt auf eine Beteiligung, die den Wert belastbar macht. 17 Jahre nach dem Erscheinungsjahr ordnet sich der Titel unter den Ausstattungsstoffen ein, die eine phantastische Grundannahme in eine historische Gesellschaft einsetzen und daraus ein Sittenbild gewinnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Barnes als Dorian Gray
- Colin Firth als Lord Henry Wotton
- Rebecca Hall als Emily Wotton
- Emilia Fox als Lady Victoria Wotton
- Ben Chaplin als Basil Hallward
- Fiona Shaw als Agatha
- Caroline Goodall als Lady Radly
- Maryam D'Abo als Gladys
- Douglas Henshall als Alan Campbell
- Rachel Hurd-Wood als Sibyl Vane
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Verfügbarkeit
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