Das Böse unter der Sonne (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guy Hamilton |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-03-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.110.804 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (526 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein gefeierter Broadway-Star wird erdrosselt – ausgerechnet in einem Moment scheinbarer Sorglosigkeit, beim Ausruhen im Sand eines Strandes auf einer exklusiven Insel im Mittelmeer. Die Frage, wer das getan haben könnte, beantwortet die Geschichte im Geist von Agatha Christie mit einem Augenzwinkern: praktisch alle kommen infrage.
Damit hat Hercule Poirot einen weiteren Fall zu lösen. Unter den Verdächtigen sind zwei Broadway-Produzenten, die das Opfer gedemütigt haben soll, ein Gesellschaftskolumnist, der mit einer Biografie der temperamentvollen Künstlerin befasst ist, und eine schüchterne, eifersüchtige Ehefrau. Ein geschlossener Kreis von Menschen mit Motiven, ein Ort, von dem niemand so leicht wegkommt – und ein Ermittler, der sie alle beobachtet.
Entstehungsgeschichte
Guy Hamilton hat diesen Kriminalfilm 1982 inszeniert. Peter Ustinov spielt Hercule Poirot, James Mason und Sylvia Miles verkörpern die beiden Broadway-Produzenten, Roddy McDowall den Kolumnisten. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, und die Spannung kommt ohne übermäßige Gewalt aus.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet vier Genres, Thriller, Krimi, Mystery und Drama. Das ist die klassische Anlage des Rätselkrimis – ein Mord, eine begrenzte Zahl von Verdächtigen, ein Ermittler, der Schicht für Schicht freilegt. Die Insel als Schauplatz ist dabei mehr als Kulisse: Sie hält die Verdächtigen beisammen und den Kreis geschlossen.
Dass die Besetzung so stark im Vordergrund steht, sagt etwas über die Bauweise: Der Fall lebt von den Figuren, die jeweils ein Motiv mitbringen, und von den Gesprächen, in denen Poirot es ihnen entlockt. Die Zurückhaltung bei der Gewalt verschiebt das Gewicht auf Beobachtung und Kombination.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 bewegt sich die Durchschnittsbewertung im oberen Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen. 44 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film damit im Katalog präsent, wenn auch mit einer überschaubaren Bewertungsbasis. Innerhalb des Genres vertritt er den Typus des Ensemble-Rätselkrimis, in dem die Aufklärung wichtiger ist als die Tat selbst. Er zeigt, wie sich eine Atmosphäre des Geheimnisses ohne übermäßige Gewalt halten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Ustinov als Hercule Poirot
- James Mason als Odell Gardener
- Sylvia Miles als Myra Gardener
- Roddy McDowall als Rex Brewster
- Maggie Smith als Daphne Castle
- Jane Birkin als Christine Redfern
- Nicholas Clay als Patrick Redfern
- Diana Rigg als Arlena Stuart Marshall
- Denis Quilley als Kenneth Marshall
- Colin Blakely als Horace Blatt
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Verfügbarkeit
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