Mord im Spiegel (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guy Hamilton |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-02-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 11.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (264 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem beschaulichen englischen Dorf kehrt Ruhe selten lange ein, doch mit der Ankunft eines Hollywood-Filmteams wird es besonders turbulent. Gedreht wird ein Film über Maria Stuart, und schon während der Produktion knirscht es gewaltig: Die beiden Hauptdarstellerinnen, Marina Rudd und Lola Brewster, tragen eine erbitterte Rivalität aus, die weit über künstlerische Differenzen hinausgeht. Auf einem festlichen Empfang eskaliert die Situation schließlich in einem Mord. Die offizielle Ermittlung liegt bei einem Inspector von Scotland Yard, der zufällig der Neffe von Miss Marple ist – doch er tappt im Dunkeln. Seine Tante hingegen, bekannt für ihren scharfen Blick auf menschliche Schwächen und dörfliche Verstrickungen, beginnt, eigene Fäden zu ziehen.
Entstehungsgeschichte
„Mord im Spiegel“ entstand 1980 unter der Regie von Guy Hamilton. In den Hauptrollen sind Angela Lansbury als Miss Marple, Geraldine Chaplin, Tony Curtis und Edward Fox zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Krimi und Thriller passt zur klassischen Whodunit-Anlage: ein geschlossener Kreis Verdächtiger, ein gesellschaftliches Ereignis als Tatort und eine Ermittlerfigur, die durch genaue Beobachtung statt durch offizielle Befugnisse zur Lösung findet. Dass die Handlung ausgerechnet ins Milieu einer Filmproduktion verlegt wird, schafft eine zusätzliche Ebene aus Eitelkeiten, Rivalitäten und Inszenierung, die der Auflösung eines Verbrechens einen ironischen Unterton verleiht. Die Gegenüberstellung von Scotland-Yard-Routine und der unkonventionellen Beobachtungsgabe der Amateurdetektivin ist erzählerisch bewusst angelegt, um die Spannung zwischen Institution und Intuition auszuspielen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich klassischer Kriminalunterhaltung. Seit der Veröffentlichung 1980 sind mehr als vierzig Jahre vergangen, was den Titel deutlich in die Frühphase moderner Miss-Marple-Verfilmungen einordnet. Innerhalb des Mystery- und Krimigenres steht er für eine Erzählweise, die auf Figurenkonstellation und Rätselstruktur setzt, ohne auf große Actionmomente angewiesen zu sein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Angela Lansbury als Miss Marple
- Geraldine Chaplin als Ella Zielinsky
- Tony Curtis als Martin N. Fenn
- Edward Fox als Inspector Craddock
- Rock Hudson als Jason Rudd
- Kim Novak als Lola Brewster
- Elizabeth Taylor als Marina Rudd
- Wendy Morgan als Cherry
- Margaret Courtenay als Mrs. Bantry
- Charles Gray als Bates, The Butler
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Verfügbarkeit
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