Das Ereignis (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Audrey Diwan |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 171.765 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (530 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich, 1963. Anne ist eine begabte Literaturstudentin, der eine vielversprechende Zukunft offensteht. Sie hat die Aussicht, sich über das Studium aus den Zwängen ihrer sozialen Herkunft zu lösen. Dann wird sie schwanger, und diese Aussicht beginnt zu schwinden.
Die Wochen verstreichen, die Abschlussklausuren rücken näher. Anne kann mit niemandem rechnen und entscheidet, ganz auf sich allein gestellt zu handeln. Sie weiß dabei, dass sie das Gefängnis riskiert. Der Film folgt ihr auf diesem Weg, auf dem Zeitdruck, Isolation und die Angst vor den Folgen zusammenkommen, während der Alltag an der Universität scheinbar unverändert weiterläuft.
Entstehungsgeschichte
Audrey Diwan inszenierte das Drama, das 2021 erschien. Die Besetzung führt Anamaria Vartolomei an, gefolgt von Kacey Mottet Klein, Luàna Bajrami und Louise Orry-Diquéro. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was angesichts des Themas darauf hindeutet, dass er auf explizite Darstellungen verzichtet, ohne den Ernst seines Stoffes abzumildern.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama. Diese Reduktion sagt bereits viel. Es gibt keinen Thriller-Mechanismus, keine Liebesgeschichte als Gegengewicht, sondern die Konzentration auf eine Figur in einer ausweglosen Lage. Die Anlage ist die einer Figurenstudie: Anne bewegt sich durch die Universität, durch ihren Alltag, und trägt dabei ein Geheimnis, das sie niemandem anvertrauen kann. Das Jahr 1963 ist mehr als Kulisse. Sie erklärt, warum Annes Entscheidung sie ins Gefängnis bringen kann und warum sie allein bleibt. Die Besetzung mit einer klaren Hauptfigur und wenigen weiteren Namen unterstreicht diese Verengung des Blicks.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 bei einer mittleren dreistelligen Stimmenzahl gehört der Film zu den besser bewerteten Dramen, ohne dass die Stimmenzahl schon ein breites Urteil abbildet. Fünf Jahre nach seinem Erscheinen bleibt er ein Drama, das ein historisches Thema ohne Verklärung erzählt und die Frage nach weiblicher Selbstbestimmung an einer einzelnen Biografie festmacht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anamaria Vartolomei als Anne Duchesne
- Kacey Mottet Klein als Jean
- Luàna Bajrami als Hélène
- Louise Orry-Diquéro als Brigitte
- Pio Marmaï als Pr. Bornec
- Sandrine Bonnaire als Gabrielle Duchesne
- Cyril Metzger als Gaspard
- Anna Mouglalis als Madame Rivière
- Fabrizio Rongione als Dr. Ravinsky
- Julien Frison als Maxime
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Verfügbarkeit
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