Das Gesetz der Gewalt (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edward James Olmos |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-03-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (423 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Montoya Santana verbringt seine Jugend in einer Besserungsanstalt. Kaum zurück auf den harten Straßen von Los Angeles, gerät er in das Leben einer Gang. Der Weg führt schnell dorthin, wo er fast zwangsläufig enden muss: Santana steht vor einer Haftstrafe von 18 Jahren.
Im Gefängnis beginnt ein Aufstieg ganz eigener Art. Santana arbeitet sich im Drogenhandel der gewalttätigen Anstalt nach oben, bis er an der Spitze steht. Als er schließlich entlassen wird, will er sein Leben neu ausrichten. Er strebt nach Wiedergutmachung und einem Alltag, in dem die Familie im Mittelpunkt steht. Ob ihm dieser Bruch mit der Vergangenheit gelingt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1992. Edward James Olmos führte Regie und spielt zugleich selbst mit, neben William Forsythe, Pepe Serna und Panchito Gómez. Diese Doppelrolle vor und hinter der Kamera ist ein auffälliges Merkmal der Produktion. Die Freigabe ab 16 Jahren passt zur Härte des Milieus. International trägt er den Titel „American Me“.
Hinter den Kulissen
Krimi und Drama bilden die Grundlage, und die Gewichtung ist klar. Das Kriminelle liefert den Rahmen aus Gang, Drogenhandel und Haft, das Drama den eigentlichen Kern: die Frage, ob ein Mensch, der in solchen Strukturen groß geworden ist, sich überhaupt daraus lösen kann.
Die Geschichte folgt einem ganzen Lebensabschnitt, von der Besserungsanstalt über die Straße bis in die Haft. Das Gefängnis erscheint dabei nicht als Ort der Läuterung, sondern als Aufstiegsleiter innerhalb der Kriminalität. Erst danach setzt der Wunsch nach Umkehr ein. Dieser Aufbau stellt die Frage nach Schuld und Prägung, ohne sie vorschnell zu beantworten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 fällt die Bewertung deutlich positiv aus. Die Stimmenzahl liegt im mittleren dreistelligen Bereich, eine Grundlage, auf der sich ein stabiles Urteil ablesen lässt, ohne dass der Titel ein breites Massenpublikum erreicht hätte.
34 Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Im Feld der Gang- und Gefängnisdramen sticht der Film durch seine Perspektive hervor, die den Aufstieg in der Kriminalität und die späte Sehnsucht nach einem anderen Leben gleichermaßen ernst nimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edward James Olmos als Montoya Santana
- William Forsythe als J.D.
- Pepe Serna als Mundo
- Panchito Gómez als Young Montoya Santana
- Steve Wilcox als Young J.D.
- Danny De La Paz als Puppet
- Sal Lopez als Pedro Santana
- Dyana Ortelli als Yolanda
- William Smith als Deacon
- Evelina Fernández als Julie
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Verfügbarkeit
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