Das Haus der lachenden Fenster (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pupi Avati |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-08-20 |
| Budget | 61.974 $ |
| Einspielergebnis | 432.647 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (419 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer ländlichen Kleinstadt in Italien soll der Restaurator Stefano ein Kirchengemälde freilegen und wiederherstellen. Es zeigt den heiligen Sebastian und soll von einem Künstler aus der Gegend stammen. Schon zu Beginn ist Stefano von der Ausstrahlung des Wandbildes gefesselt, denn die Qual und die Verzweiflung des Dargestellten wirken beängstigend echt.
Je weiter er die Farbschichten freilegt, desto mehr kommt zum Vorschein, was bisher verborgen war, darunter zwei rätselhafte Gestalten, die den Heiligen quälen. Stefano will herausfinden, was es mit dem Bild auf sich hat, und hört sich im Dorf um. Doch die Bewohner schweigen, und ausgerechnet seine ergiebigste Informationsquelle stirbt unter mysteriösen Umständen. Der Restaurator hat an ein fast verschüttetes Geheimnis gerührt, und das bleibt nicht ohne Folgen.
Entstehungsgeschichte
Pupi Avati führte Regie, der Film stammt aus dem Jahr 1976. Lino Capolicchio spielt den Restaurator Stefano, außerdem wirken Francesca Marciano, Gianni Cavina und Giulio Pizzirani mit.
Mystery, Thriller und Horror verbinden sich in diesem Film, der seine Geschichte ganz aus der Enge eines abgelegenen Ortes entwickelt.
Hinter den Kulissen
Die drei Genres greifen stufenweise ineinander. Am Anfang steht das Rätsel um das Gemälde, also Mystery. Mit dem Schweigen der Bewohner und dem ersten Todesfall wächst die Bedrohung, der Thriller übernimmt. Der Horror schließlich deutet sich schon im Bild selbst an, in der realistisch gemalten Qual des Heiligen.
Besonders ist die Rolle des Kunstwerks. Das Gemälde ist nicht bloß Kulisse, sondern treibt die Handlung an: Jede freigelegte Schicht bringt neue Fragen, und die Arbeit des Restaurators wird zur Ermittlung. Der Außenseiter in einer verschwiegenen Dorfgemeinschaft ist eine Konstellation, die Misstrauen und Isolation fast von selbst erzeugt. Dazu passt, dass die Kirche als Ort des Glaubens hier mit Leid und einem dunklen Geheimnis verknüpft wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten wird der Film gut bewertet. Die Zahl stützt sich auf einige hundert Stimmen und zeigt eine deutliche, wenn auch nicht auf breiter Masse beruhende Wertschätzung.
Zwischen Erscheinen und heute liegen 50 Jahre. Im Horrorfilm gehört der Titel zu jenen Werken, die ihre Wirkung weniger aus Schockeffekten als aus einer langsam wachsenden Beklemmung beziehen, getragen von einem Ort, dessen Bewohner mehr wissen, als sie sagen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lino Capolicchio als Stefano
- Francesca Marciano als Francesca
- Gianni Cavina als Coppola
- Giulio Pizzirani als Antonio Mazza
- Bob Tonelli als Mayor Solmi
- Vanna Busoni als Teacher
- Pietro Brambilla als Lidio
- Ferdinando Orlandi als Police Marshall
- Andrea Matteuzzi als Poppi
- Ines Ciaschetti als Concierge
Weitere Filme von Pupi Avati
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.