Das letzte Einhorn (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jules Bass |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Animation, Familie, Abenteuer |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-11-19 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 6.455.530 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (621 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zauberwald erfährt das Einhorn eine beunruhigende Nachricht: Der Flammenstier von König Haggard soll alle Einhörner ans Ende der Welt getrieben haben. Das Fabeltier macht sich auf die Suche nach seinesgleichen — und stellt dabei fest, dass es unterwegs nicht einmal erkannt wird. Am Ende steht Gefangenschaft, aus der der Zauberer Schmendrick es befreit.
An König Haggards Hof greift Schmendrick zu einem folgenschweren Mittel und verwandelt das Einhorn in ein Mädchen. In dieser Gestalt verliebt es sich in Haggards Adoptivsohn und vergisst darüber, weshalb es überhaupt gekommen war. Wie diese Verwandlung wieder rückgängig wird und was das für den Flammenstier bedeutet, macht den Schlussteil der Geschichte aus.
Entstehungsgeschichte
Arthur Rankin Jr. führte bei dem 1982 erschienenen Film Regie. Mia Farrow, Alan Arkin, Tammy Grimes und Jeff Bridges gehören zur Besetzung; da es sich um eine Animation handelt, sind damit die Stimmen der Figuren gemeint. Die Altersfreigabe wurde bei 6 Jahren angesetzt.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Animation, Familie und Abenteuer stehen nebeneinander, und die Anlage nutzt jede dieser Zuordnungen. Das Abenteuer liefert die Reise, die Fantasy ihre Bewohner, und die Ausrichtung auf Familien erklärt, warum ein ernster Kern in eine erzählbare Form gebracht wird.
Denn ernst ist der Kern durchaus. Es geht um ein Wesen, das als letztes seiner Art nach den anderen sucht, und um die Frage, was von ihm bleibt, wenn es die eigene Gestalt verliert. Die Verwandlung in ein Mädchen ist dabei mehr als ein Trick zur Tarnung: Mit der neuen Gestalt kommen Gefühle, die dem Einhorn fremd waren, und mit ihnen das Vergessen der eigenen Aufgabe.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 ist ein deutlich positiver Wert, wenn auch bei überschaubarer Stimmenzahl. Für einen Animationsfilm mit niedriger Altersfreigabe spricht das für ein Publikum, das ihn bewusst aufsucht.
44 Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel für eine Fantasy, die Kindern eine Melancholie zutraut, wie sie sonst eher im Erwachsenenkino verhandelt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mia Farrow als Unicorn / Amalthea (voice)
- Alan Arkin als Schmendrick (voice)
- Tammy Grimes als Molly Grue (voice)
- Jeff Bridges als Prince Lir (voice)
- Christopher Lee als King Haggard (voice)
- Angela Lansbury als Mommy Fortuna (voice)
- Robert Klein als The Butterfly (voice)
- Keenan Wynn als Captain Cully / Harpy (voice)
- Paul Frees als Mabruk (voice)
- René Auberjonois als The Skull (voice)
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Verfügbarkeit
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