Das letzte Kommando (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hal Ashby |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-12-11 |
| Budget | 2.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (432 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Matrosen, Buddusky und Mulhall, bekommen einen unbequemen Auftrag. Sie sollen den jungen Straftäter Medows in ein Gefängnis in Portsmouth überstellen. Acht Jahre Haft warten dort auf ihn, verhängt wegen eines Diebstahls.
Unterwegs fassen die beiden einen Entschluss, der mit ihrem Befehl wenig zu tun hat. Bevor der junge Mann für so lange Zeit hinter Gittern verschwindet, wollen sie ihm noch ein paar gute Stunden verschaffen. Aus der nüchternen Überführung wird so eine Reise mit Umwegen.
Der Weg zum Gefängnis führt durch Kneipen, billige Hotels und Bordelle. Zwischen Pflicht und Mitgefühl entsteht eine eigenartige Gemeinschaft auf Zeit, deren Ende von Anfang an feststeht. Wie die drei Männer mit diesem Wissen umgehen, bestimmt den Ton der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Hal Ashby inszenierte den Film, der 1973 entstand und im Original „The Last Detail“ heißt. Der deutsche Titel „Das letzte Kommando“ betont den militärischen Auftrag, der die drei Figuren zusammenführt.
Vor der Kamera stehen Jack Nicholson, Otis Young, Randy Quaid und Clifton James. Die Konstellation aus zwei Begleitern und einem Gefangenen legt nahe, dass sich die Handlung vor allem auf wenige Figuren stützt und von ihrem Zusammenspiel lebt.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama und Komödie prägt den Charakter des Films. Die Ausgangslage ist ernst: Ein junger Mann verliert für einen Diebstahl acht Jahre seines Lebens. Die Reise dorthin aber ist voller Situationen, die Raum für Humor lassen, von Kneipenbesuchen bis zu Nächten in schäbigen Unterkünften.
Die Anlage als Reise gibt der Geschichte eine klare Form. Jede Station ist eine Etappe auf einem Weg, dessen Ziel feststeht, und genau daraus bezieht die Heiterkeit ihre Bitterkeit. Die Episoden unterwegs sind weniger Abenteuer als Versuche, einem Menschen vor dem Verlust seiner Freiheit noch etwas mitzugeben.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 weist auf eine überwiegend positive Aufnahme hin. Der Wert stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine Basis, die für einen älteren Film durchaus beachtlich ist.
53 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute. Der Film gehört damit zu den Werken, die ihre Geschichte ohne großen äußeren Aufwand erzählen und sich auf Figuren, Dialoge und Stimmungen verlassen. Die Verbindung von Ernst und Komik bleibt dabei sein prägendes Merkmal.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als Billy L. 'Badass' Buddusky
- Otis Young als Richard 'Mule' Mulhall
- Randy Quaid als Laurence M. 'Larry' Meadows
- Clifton James als M. A. A.
- Carol Kane als Young Whore
- Michael Moriarty als Marine O. D.
- Luana Anders als Donna
- Kathleen Miller als Annette
- Nancy Allen als Nancy
- Gerry Salsberg als Henry
Weitere Filme von Hal Ashby
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.