Willkommen, Mr. Chance (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hal Ashby |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-12-19 |
| Einspielergebnis | 30.177.511 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (1.161 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chance ist Gärtner und lebt praktisch außerhalb der Welt. Er pflegt den Garten eines ruhigen Anwesens in Washington, geht nie aus, hat nie in einem Automobil gesessen, und seine einzige Zerstreuung ist das Fernsehen, dem er sich mit unermüdlicher Faszination widmet. Er ist naiv und schlicht, und sein Leben verläuft ohne Erschütterung.
Das ändert sich mit dem Tod seines Arbeitgebers. Chance muss Haus und Tätigkeit verlassen und wird auf der Straße von einem Fahrzeug erfasst. Dessen Besitzerin, Eve Rand, nimmt ihn bei sich auf und lässt ihn versorgen. Er freundet sich mit ihrem Mann Benjamin Rand an, der kurz darauf Besuch vom Präsidenten der Vereinigten Staaten erhält. Chance beteiligt sich am Gespräch — so selbstverständlich, dass seine Sätze, die in Wahrheit vom Gärtnern handeln, für Weisheiten gehalten werden. Von da an wird er zum Liebling der Macht und der Medien.
Entstehungsgeschichte
Hal Ashby inszenierte den 1979 erschienenen Film. Peter Sellers spielt den Gärtner, Shirley MacLaine, Melvyn Douglas und Jack Warden übernehmen die Rollen um ihn herum.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Komödie und Drama beschreibt eine Erzählung, die dieselbe Beobachtung von zwei Seiten betrachtet. Komisch ist, dass niemand die Leere hinter den Sätzen bemerkt; dramatisch ist, dass eine Figur ohne eigenes Zutun durch die Deutungen anderer hindurchgereicht wird. Washington als Schauplatz, der US-Präsident, die Frage der Identität, dazu Autismus und Impotenz sowie eine literarische Vorlage markieren, wie eng der Stoff Politik, Wahrnehmung und Körperlichkeit zusammenführt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 7,6 von 10, ermittelt aus einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich. Der Wert liegt klar über der Mitte der Skala, die Beteiligung selbst bleibt überschaubar. 47 Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Anlage lesbar: eine Satire, die ihre Schärfe daraus bezieht, dass sie ihre Hauptfigur nie bloßstellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Sellers als Chance
- Shirley MacLaine als Eve Rand
- Melvyn Douglas als Benjamin Rand
- Jack Warden als President 'Bobby'
- Richard Dysart als Dr. Robert Allenby
- Richard Basehart als Vladimir Skrapinov
- Ruth Attaway als Louise
- David Clennon als Thomas Franklin
- Fran Brill als Sally Hayes
- Denise DuBarry als Johanna Franklin
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Verfügbarkeit
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