Das letzte Testament (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lynne Littman |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.044.892 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein gewöhnlicher Tag in der Kleinstadt Hamlin nimmt eine katastrophale Wendung: Nachrichten von einem Atomwaffenangriff entlang der Ostküste und in Teilen Kaliforniens erreichen die Bewohner. Was zunächst wie eine ferne Bedrohung wirkt, wird binnen kurzer Zeit zur unmittelbaren Realität vor Ort. Die Familie Wetherly steht im Mittelpunkt, während die Gemeinschaft mit den Folgen des Angriffs zu kämpfen beginnt, darunter Strahlenkrankheit und der Zusammenbruch gewohnter Lebensverhältnisse. Der Film verfolgt, wie sich Alltag und Zusammenhalt unter diesen Bedingungen verändern, ohne dass die Erzählung auf große Actionmomente setzt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Lynne Littman bei diesem 1983 entstandenen Drama mit Science-Fiction-Einschlag. In den Hauptrollen sind Jane Alexander, William Devane, Rossie Harris und Roxana Zal zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Science-Fiction verrät die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird: Nicht die Ursache oder die politischen Hintergründe eines nuklearen Angriffs stehen im Zentrum, sondern dessen menschliche Folgen im kleinen, überschaubaren Rahmen einer Familie und einer Stadt. Die Konzentration auf Hamlin und die Wetherlys statt auf ein größeres geopolitisches Geschehen zeigt eine Erzählweise, die das Katastrophale über den Alltag und die zwischenmenschlichen Beziehungen greifbar macht statt über Spektakel. Das deutet auf einen Film hin, der eher stille Beobachtung als Spannungskino sucht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1983 sind über vierzig Jahre vergangen, was den zeitgeschichtlichen Kontext eines von nuklearer Bedrohung geprägten Jahrzehnts unmittelbar mitschwingen lässt. Innerhalb des Genres nimmt der Film eine Position ein, die weniger auf die Darstellung der Katastrophe selbst als auf deren menschliche Verarbeitung setzt, was ihn von reinen Endzeit- oder Kriegsspektakeln unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jane Alexander als Carol Wetherly
- William Devane als Tom Wetherly
- Rossie Harris als Brad Wetherly
- Roxana Zal als Mary Liz Wetherly
- Lukas Haas als Scottie Wetherly
- Philip Anglim als Hollis
- Lilia Skala als Fania
- Leon Ames als Henry Abhart
- Lurene Tuttle als Rosemary Abhart
- Rebecca De Mornay als Cathy Pitkin
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Verfügbarkeit
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