Das Mädchen, das zuviel wusste (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Bava |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-02-10 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (193 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nora Davis, eine junge Amerikanerin, reist zu einem Ferienaufenthalt nach Rom. Schon in der ersten Nacht stirbt ihre Gastgeberin, Nora selbst wird ausgeraubt und muss kurz darauf mit ansehen, wie ein Mord verübt wird. Als sie davon erzählt, glaubt ihr niemand, denn von der Tat findet sich keine Spur. Erst als sie herausfindet, dass an derselben Stelle bereits vor zehn Jahren ein Mord geschah, für den ein Täter gefasst wurde, beginnt sie an dessen Schuld zu zweifeln und den Dingen selbst nachzugehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1963 unter der Regie von Mario Bava. In den Hauptrollen sind John Saxon, Letícia Román, Valentina Cortese und Dante DiPaolo zu sehen. Der italienische Originaltitel ist im englischen Sprachraum als „The Girl Who Knew Too Much“ bekannt geworden, im Deutschen läuft er als „Das Mädchen, das zuviel wusste“.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Horror, Thriller und Mystery-Elemente und setzt auf eine Konstellation, die für alle drei Genres typisch ist: eine Zeugin, der niemand glaubt, eine Tat ohne Beweise und ein altes, ungeklärtes Verbrechen, das plötzlich wieder Bedeutung gewinnt. Dass die Hauptfigur eine Fremde in Rom ist, verstärkt ihre Isolation zusätzlich – sie kennt weder die Sprache noch die Menschen wirklich, auf die sie sich verlassen müsste, was das Misstrauen ihrer Umgebung glaubwürdiger macht. Die Verknüpfung von Gegenwart und einem zehn Jahre zurückliegenden Fall deutet auf eine Erzählstruktur hin, die Aufklärung nicht als geradlinige Ermittlung, sondern als schrittweises Infragestellen einer bereits abgeschlossenen Wahrheit anlegt. Das Motiv des zu Unrecht Verurteilten wird zum eigentlichen Spannungskern, während die junge Frau zwischen Augenzeugin und Verdächtiger changiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit diskutierter Titel einordnen, wohl aber als solider Vertreter seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 1963 sind über sechzig Jahre vergangen, was ihn zeitlich klar als frühen Beitrag zur Verbindung von Mystery-Thriller und Horror-Elementen im italienischen Kino markiert. Die Bewertung deutet auf ein Publikum hin, das den Film schätzt, ohne dass er eine breite Rezeption erfahren hätte.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Saxon als Dr. Marcello Bassi
- Letícia Román als Nora Davis
- Valentina Cortese als Laura Craven-Torrani
- Dante DiPaolo als Andrea Landini
- Titti Tomaino als Inspector
- Luigi Bonos als Albergo Stelletta
- Milo Quesada als De Vico / Paccini
- Gustavo De Nardo als Dr. Facchetti
- Giovanni Di Benedetto als Professor Torrani
- Jim Dolen als Priest (uncredited)
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Verfügbarkeit
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