Das Phantom im Paradies (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian De Palma |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Horror, Musik |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-10-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (778 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der junge Musiker Winslow will endlich zu Erfolg gelangen und verkauft dafür seine Seele — dem Teufel, der hier die Gestalt des Plattenproduzenten Swan annimmt. Als Winslow erkennt, dass Swan ihn nur ausnutzt, kommt es zur Konfrontation, bei der er schwer verletzt wird. Für tot gehalten, lebt er weiter, verbirgt sein entstelltes Gesicht unter einer Maske und plant seine Rache. Swan bereitet unterdessen eine große Show vor. Auf diese Show läuft alles zu, und was dort geschehen soll, hat mit Unterhaltung nichts mehr zu tun.
Entstehungsgeschichte
Brian De Palma inszenierte den 1974 erschienenen Film. William Finley, Paul Williams, Jessica Harper und George Memmoli sind die tragenden Namen der Besetzung. Die Freigabe ab sechzehn Jahren markiert, dass die Horrorelemente ausgespielt werden, obwohl der Film zugleich eine Komödie ist. Der englische Titel lautet „Phantom of the Paradise“.
Hinter den Kulissen
Vier Genres stehen nebeneinander: Komödie, Drama, Horror und Musik. Diese Kombination ist selten, weil sie in verschiedene Richtungen zieht — Musiknummern verlangen Tempo und Schauwert, der Horror verlangt Bedrohung, die Komödie verlangt Distanz. Der Stoff hält das zusammen, indem er das Musikgeschäft selbst zum Schauplatz des Grauens macht: Der Teufelspakt ist hier ein Plattenvertrag, die Bühne der Ort der Abrechnung. Das Maskenmotiv liefert die Verbindung zwischen Show und Schrecken, weil eine Maske in beiden Welten zu Hause ist. Die Satire richtet sich damit gegen eine Branche, die im Film zugleich ihre eigene Kulisse stellt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 liegt die Bewertung deutlich über dem Mittel, getragen von einer dreistelligen, also schmalen Stimmenbasis — ein Muster, das bei Titeln abseits des Massengeschmacks häufig auftritt. Zweiundfünfzig Jahre nach 1974 sind Ausstattung und Erscheinungsbild des Films unübersehbar an ihre Zeit gebunden, was der Satire eine zusätzliche Ebene gibt. Im Feld zwischen Musikfilm und Horror gehört er zu den Arbeiten, die beides nicht abwechselnd, sondern gleichzeitig sein wollen.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Finley als Winslow Leach / The Phantom
- Paul Williams als Swan
- Jessica Harper als Phoenix
- George Memmoli als Philbin
- Gerrit Graham als Beef
- Archie Hahn als The Juicy Fruits / The Beach Bums / The Undeads
- Jeffrey Comanor als The Juicy Fruits / The Beach Bums / The Undeads
- Peter Elbling als The Juicy Fruits / The Beach Bums / The Undeads
- Colin Cameron als Band
- David Garland als Band
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