Das Rotkäppchen-Ultimatum (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Disa |
|---|---|
| Genre | Komödie, Animation, Familie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-29 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (599 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rotkäppchen absolviert gerade ihre Ausbildung zur perfekten Nahkämpferin, als der Anruf von Star-Ermittler Nicky Flippers kommt. Er braucht Hilfe bei einem schrecklichen Verbrechen: Eine böse Hexe hat die Geschwister Hänsel und Gretel entführt und hält sie in ihrem Pfefferkuchenhaus gefangen. Die junge Agentin aus dem Märchenwald zögert keine Minute und macht sich auf die Suche nach den verschleppten Kindern. Unterstützung bekommt sie von ihren Kollegen der Happy-End-Agentur: dem Wolf, dessen Partner Twitchy, der Großmutter und Polizei-Chief Grizzly.
Entstehungsgeschichte
Mike Disa inszenierte den 2011 erschienenen Animationsfilm. Zur Besetzung zählen Hayden Panettiere, Glenn Close, Patrick Warburton und David Ogden Stiers. Die Altersgrenze ist mit sechs Jahren niedrig angesetzt.
Hinter den Kulissen
Komödie, Animation und Familie stehen als Genres, und die Anlage folgt einem klaren Prinzip: Märchenfiguren werden in die Rollen eines Ermittlungsapparats überführt — Agentur, Chief, Partner, Auftrag. Der Witz entsteht aus dem Abstand zwischen der vertrauten Gestalt und dem Fachjargon, in dem sie nun spricht. Weil die Figurentypen allgemein bekannt sind, kann die Erzählung Abkürzungen nehmen und sich ganz auf die Verdrehung konzentrieren. Die niedrige Freigabe verlangt dabei, dass die Entführung als Fall behandelt wird, den es zu lösen gilt, und nicht als Bedrohung, die ausgemalt wird. Bezeichnend ist zudem, dass die Hauptfigur bei ihrem ersten Auftritt in einer Ausbildung steckt: Nicht das Ergebnis steht im Vordergrund, sondern eine Figur, die noch dabei ist, ihre Fähigkeiten zu erwerben — eine Anlage, die dem jungen Publikum eine Bezugsgröße gibt und der Erzählung erlaubt, Können und Scheitern nebeneinanderzustellen.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,2 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung zurückhaltend aus, wobei die Zahl der Stimmen begrenzt bleibt. 15 Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film in jenem Bereich des Familienkinos ein, der Märchenstoffe ironisch umbaut — eine Machart, die zwei Publika zugleich bedienen möchte und deshalb selten beide ganz erreicht. Für jüngere Zuschauer muss der Fall spannend bleiben, für ältere die Verdrehung erkennbar — beides zugleich zu halten, gelingt nicht in jeder Szene.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hayden Panettiere als Red Riding Hood (voice)
- Glenn Close als Granny (voice)
- Patrick Warburton als The Big Bad Wolf (voice)
- David Ogden Stiers als Nicky Flippers (voice)
- Joan Cusack als Verushka the Witch (voice)
- Bill Hader als Hansel (voice)
- Amy Poehler als Gretel (voice)
- Cory Edwards als Twitchy (voice)
- Martin Short als Kirk the Woodsman (voice)
- Brad Garrett als The Giant (voice)
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Verfügbarkeit
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