Das siebte Zeichen (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carl Schultz |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-04-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 18.875.011 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (395 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David Bannon ist ein geheimnisvoller Mann, der rastlos um die Welt reist. Er taucht an Orten auf, an denen sich seltsame Dinge ereignet haben, etwa ein Fischsterben auf Haiti oder ein Eissturm über einem palästinensischen Dorf. Dort öffnet er rätselhafte versiegelte Schriftstücke. In Los Angeles mietet er schließlich eine kleine Wohnung bei dem Ehepaar Russell und Abby Quinn.
Abby ist schwanger und voller Sorge, denn eine frühere Schwangerschaft hat sie bereits verloren. Als sie einen Blick in Davids Zimmer wirft, entdeckt sie die merkwürdigen Dokumente und bringt sie zu einem jüdischen Gelehrten. Er erklärt ihr, dass es sich um Zitate über die Apokalypse aus der Offenbarung der Bibel handelt. Abby beginnt zu glauben, dass David der wiederauferstandene Christus ist, gekommen, um das Ende der Welt einzuleiten. Der Ort im Himmel, an dem die Seelen vor der Geburt verweilen, ist leer. Zur Apokalypse fehlen nur noch der Tod des letzten Märtyrers und die Geburt des ersten Kindes ohne Seele, und Abby ahnt, welches Kind gemeint sein könnte.
Entstehungsgeschichte
Carl Schultz inszenierte den Film, der 1988 erschien und im Englischen „The Seventh Sign“ heißt. Jürgen Prochnow spielt David Bannon, Michael Biehn und Demi Moore das Ehepaar Russell und Abby Quinn. Peter Friedman ergänzt die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror, Drama und Thriller verbinden sich hier mit einem religiösen Endzeitstoff. Der Horror liegt in den Zeichen des nahenden Weltendes, der Thriller im Wettlauf gegen eine Prophezeiung, das Drama in der Angst einer Frau um ihr ungeborenes Kind. Gerade diese persönliche Ebene verankert die apokalyptischen Bilder im Alltag eines Ehepaars.
Bemerkenswert ist, wie die Geschichte das Weltgeschehen auf eine einzelne Wohnung verdichtet. Die Katastrophen an fernen Orten bleiben Vorboten, während sich die eigentliche Entscheidung im Leben einer werdenden Mutter zuspitzt. Der Untermieter ist dabei eine doppeldeutige Figur, zugleich bedrohlich und womöglich heilig. Die Frage, ob er Unheil bringt oder nur ankündigt, hält die Spannung aufrecht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,0 von 10 Punkten liegt die Durchschnittsbewertung im Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen. 38 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Endzeitthrillern, die biblische Prophezeiungen als Rahmen für eine persönliche Geschichte nutzen. Seine Eigenheit liegt darin, die Apokalypse nicht als Spektakel, sondern als Bedrohung für eine Familie zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Demi Moore als Abby Quinn
- Michael Biehn als Russell Quinn
- Jürgen Prochnow als David Bannon
- Peter Friedman als Father Lucci
- Manny Jacobs als Avi
- Lee Garlington als Dr. Margaret Inness
- Akosua Busia als Penny Washburn
- Arnold Johnson als Janitor
- John Walcutt als Novitiate
- Michael Laskin als Israeli Colonel
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