Das Spielzeug (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Veber |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (338 Stimmen) |
Worum es geht
Francois Perrin schreibt für eine Zeitung, deren Eigentümer der Multimillionär Rambal-Cochet ist. Ein eher unscheinbarer Auftrag schickt ihn zur Eröffnung einer neuen Spielzeugabteilung, über die er berichten soll. Vor Ort ist auch Eric, der elfjährige Sohn des Verlegers, und für den Jungen ist es ein besonderer Tag: Er darf sich ein Spielzeug aussuchen. Seine Wahl fällt allerdings auf kein Regal, sondern ausgerechnet auf den Reporter.
Was als Laune eines verwöhnten Kindes beginnt, bringt zwei Menschen zusammen, die einander anfangs von Herzen wenig abgewinnen können. Erst allmählich wächst zwischen ihnen eine echte Freundschaft. Eric lernt dabei, dass sein Geld ihm nicht das Recht gibt, über andere Menschen zu verfügen. Seinem Vater passt diese Nähe ganz und gar nicht, und damit ist der Konflikt gesetzt, der die Geschichte weiterträgt.
Entstehungsgeschichte
Francis Veber inszenierte diesen Film aus dem Jahr 1976, der international auch unter dem Titel „The Toy“ bekannt ist. Vor der Kamera stehen Pierre Richard, Michel Bouquet, Fabrice Greco und Jacques François. Eine Freigabe ab 12 Jahren ordnet die Geschichte als Stoff ein, der sich an ein jugendliches wie erwachsenes Publikum richtet.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier eine enge Verbindung ein. Die Grundidee ist absurd zugespitzt, denn ein erwachsener Mann wird wie eine Ware ausgewählt. Hinter dieser Pointe steckt jedoch ein ernster Kern: Es geht um Abhängigkeit, um die Macht des Geldes und um die Frage, wie weit ein Angestellter sich seinem Arbeitgeber unterwirft. Dass der Reporter ausgerechnet für den Vater des Kindes arbeitet, verschärft die Lage, weil jede Weigerung auch den eigenen Posten gefährden könnte.
Die Erzählform lebt vom ungleichen Paar. Der Humor entsteht aus der Reibung zwischen Kind und Erwachsenem, die Rührung aus der langsamen Annäherung. Zugleich richtet sich der Blick auf den Verleger, dessen Reichtum die Beziehungen in seinem Umfeld prägt und dem die Freundschaft seines Sohnes deshalb ungelegen kommt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10 fällt das Urteil des Publikums freundlich aus, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ist eine überschaubare, aber belastbare Grundlage für einen Film, der inzwischen 50 Jahre alt ist.
Innerhalb der Komödie gehört der Titel zu jenen Geschichten, die ein komisches Gedankenspiel nutzen, um über soziale Rangordnungen zu sprechen. Die Mischung aus Witz und Ernst dürfte dazu beitragen, dass die Geschichte über ihren Entstehungszeitpunkt hinaus verständlich bleibt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Pierre Richard als François Perrin, journalist
- Michel Bouquet als Pierre Rambal-Cochet, powerful businessman
- Fabrice Greco als Eric Rambal-Cochet, son of Pierre
- Jacques François als Mr. de Blénac, editor-in-chief of the newspaper
- Daniel Ceccaldi als The family man
- Charles Gérard als The photographer, colleague of François
- Michel Aumont als Georges Pouzier, owner of the toy store
- Gérard Jugnot als Pignier, journalist with sweaty hands
- Suzy Dyson als Christine Rambal-Cochet, Pierre's young wife
- Michel Robin als The butler
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Verfügbarkeit
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