Dinner für Spinner (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Veber |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-04-15 |
| Budget | 12.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 78.599.508 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (2.107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Runde wohlhabender Pariser trifft sich wöchentlich zum "Dinner für Idioten": Jeder bringt einen Gast mit, über den sich der Rest lustig macht, ohne dass dieser es merkt. Wer den besten mitbringt, gewinnt.
Der Verleger Pierre Brochant hat für den kommenden Mittwoch François Pignon gefunden, einen Finanzbeamten, der Bauwerke aus Streichhölzern nachbaut. Dann verrenkt sich Brochant den Rücken und muss zu Hause bleiben. Pignon erscheint trotzdem — und will helfen. In den folgenden Stunden zerstört er Brochants Ehe, bringt ihm eine Steuerprüfung ins Haus und richtet mit jedem gut gemeinten Anruf mehr an.
Entstehungsgeschichte
Francis Veber schrieb und inszenierte den Film nach seinem eigenen Bühnenstück. Die Herkunft ist dem Film anzusehen: Er spielt fast vollständig in einer einzigen Wohnung, und was außerhalb geschieht, kommt nur per Telefon herein.
Die Figur François Pignon zieht sich durch Vebers gesamtes Werk — sie taucht unter demselben Namen in mehreren seiner Filme auf, jeweils von einem anderen Darsteller gespielt.
Hinter den Kulissen
Jacques Villeret spielt Pignon. Sein Auftritt wurde von der Kritik durchgehend hervorgehoben, besonders die körperliche Komik und der Tonfall, mit dem er die Figur nie als dumm, sondern als aufrichtig anlegt — daraus entsteht das Unbehagen, das den Film trägt.
Der Film läuft ohne Ortswechsel, ohne Musikeinsatz zur Zuspitzung und ohne Rückblenden. Die gesamte Handlung ergibt sich aus Missverständnissen zwischen Anwesenden und aus Telefonaten.
Einordnung & Wirkung
Der Film startete am 15. April 1998 und war der zweiterfolgreichste französische Film des Jahres; weltweit spielte er 65,4 Millionen Dollar ein, in Frankreich wurden über 9 Millionen Kinokarten verkauft.
Bei den Césars 1999 gab es drei Auszeichnungen: bester Hauptdarsteller für Jacques Villeret, bester Nebendarsteller für Daniel Prévost und bestes Drehbuch für Veber. Die Kritik lag bei 74 Prozent auf Rotten Tomatoes.
2010 entstand mit "Dinner für Spinner" eine amerikanische Neuverfilmung mit Steve Carell und Paul Rudd, die den deutschen Titel des Originals übernahm und dessen Kammerspielform aufgab.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jacques Villeret als François Pignon
- Thierry Lhermitte als Pierre Brochant
- Francis Huster als Juste Leblanc
- Daniel Prévost als Lucien Cheval
- Alexandra Vandernoot als Christine Brochant
- Catherine Frot als Marlène Sasseur
- Edgar Givry als Jean Cordier
- Christian Pereira als Doctor Sorbier
- Benoît Bellal als Bichaud, first animator
- Jacques Bleu als Third animator
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Verfügbarkeit
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