Das Spinnennest (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy William Neill |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 63 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-12-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England wird von einer Serie rätselhafter Selbstmorde erschüttert, deren Opfer alle eines gemeinsam haben: Sie waren leidenschaftliche Spieler. Sherlock Holmes nimmt sich des Falls an und schleicht sich, als indischer Offizier verkleidet, in ein Spielcasino ein. Dort begegnet er der geheimnisvollen Adrea Spedding, die glücklosen Spielern großzügig Geld anbietet – auch Holmes selbst. Kaum hat er das Angebot angenommen, kriecht eines Nachts eine riesige Spinne in sein Schlafzimmer. Holmes übersteht den Anschlag und findet bei der Untersuchung des toten Tieres heraus, dass sein Gift in den Wahnsinn treibt und den Betroffenen oft nur den Freitod lässt. Während er der Spur weiter folgt, bereitet sich bereits der nächste Anschlag vor – einer, bei dem ausgerechnet sein Freund Dr. Watson eine tödliche Rolle spielen könnte.
Entstehungsgeschichte
„Das Spinnennest“ entstand 1943 unter der Regie von Roy William Neill. In den Hauptrollen sind Basil Rathbone als Sherlock Holmes, Nigel Bruce als Dr. Watson, Gale Sondergaard als Adrea Spedding sowie Dennis Hoey zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Krimi und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein klassischer Ermittlungsfall wird mit unheimlichen, fast phantastischen Elementen – einer giftigen Riesenspinne, Wahnsinn als Tatwaffe – aufgeladen. Die Verkleidung Holmes' als indischer Offizier deutet auf ein verdecktes Ermittlungsspiel hin, bei dem Täuschung und Identitätswechsel eine zentrale Rolle spielen. Dass der Anschlag auf Holmes ausgerechnet über seinen engsten Vertrauten Watson laufen soll, verschärft die Spannung zusätzlich, indem Freundschaft und Misstrauen gegeneinander ausgespielt werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Anzahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit dokumentierten Bereich. Seit seiner Entstehung 1943 liegen mittlerweile mehr als achtzig Jahre, was ihn deutlich in die frühe Phase klassischer Kriminalfilme mit Sherlock-Holmes-Figuren einordnet. Innerhalb der Mystery- und Krimitradition steht er für eine Zeit, in der Detektivgeschichten noch stark mit unheimlichen, beinahe übernatürlich wirkenden Motiven arbeiteten.
Bilder






Besetzung & Stab
- Basil Rathbone als Sherlock Holmes
- Nigel Bruce als Dr. John H. Watson
- Gale Sondergaard als Adrea Spedding
- Dennis Hoey als Insp. Lestrade
- Vernon Downing als Norman Locke
- Alec Craig als Radlik
- Arthur Hohl als Adam Gilflower
- Mary Gordon als Mrs. Hudson
- Teddy Infuhr als Larry (uncredited)
- Donald Stuart als Artie - Shooting Gallery Attendant (uncredited)
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Verfügbarkeit
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