Die Perle der Borgia (1944)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy William Neill |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 69 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1944-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Perle mit blutiger Geschichte soll sicher in einem Londoner Museum untergebracht werden. Auf dem Weg nach Dover reist sie im Gepäck eines Beauftragten, doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird sie gestohlen. Sherlock Holmes ist der Diebin jedoch einen Schritt voraus und bringt die Perle unbemerkt wieder an sich. Kurz darauf will Holmes im Museum vorführen, wie unzureichend die dortigen Sicherheitsvorkehrungen sind – ausgerechnet dabei gelingt es dem Meisterdieb Giles Conover, das Stück erneut zu entwenden und mit ihm zu entkommen. Als Conover schließlich festgenommen wird, fehlt von der Perle jede Spur, sodass Inspektor Lestrade ihn wieder freilassen muss. Die eigentliche Auflösung, wo sich das Schmuckstück tatsächlich befindet, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
„Die Perle der Borgia“ entstand 1944 unter der Regie von Roy William Neill. In den zentralen Rollen sind Basil Rathbone und Nigel Bruce als Holmes und Watson zu sehen, dazu Dennis Hoey als Inspektor Lestrade und Evelyn Ankers. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Mystery und Krimi zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Objekt mit zwanzig Todesfällen im Hintergrund liefert den düsteren Unterton, während der eigentliche Handlungskern – ein doppelter Diebstahl vor den Augen der Ermittler – klassische Kriminalfall-Mechanik mit Spannungselementen verbindet. Dass Holmes selbst zur Zielscheibe eines Museumsvorführungsfehlers wird, unterstreicht den ironischen Zug der Erzählung: Der Detektiv, der die Schwächen des Sicherheitssystems demonstrieren will, liefert damit unfreiwillig die Gelegenheit für den nächsten Diebstahl. Die Besetzung mit festen Figuren wie Watson und Lestrade deutet auf eine Geschichte hin, die auf ein eingespieltes Ermittler-Gefüge setzt statt auf neu eingeführte Charaktere.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld für Krimis seiner Zeit. Seit der Entstehung 1944 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, was den Film klar in die frühe Phase klassischer Detektivverfilmungen einordnet. Innerhalb des Krimi- und Mystery-Genres steht er für eine Erzählweise, die auf kompakte Fallkonstruktionen und wiederkehrende Ermittlerfiguren setzt, ohne dass sich daraus weitergehende Aussagen über seine heutige Wahrnehmung ableiten lassen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Basil Rathbone als Sherlock Holmes
- Nigel Bruce als Dr. John Watson
- Dennis Hoey als Inspector Lestrade
- Evelyn Ankers als Naomi Drake
- Miles Mander als Giles Conover
- Ian Wolfe als Amos Hodder
- Charles Francis als Francis Digby, curator
- Holmes Herbert als James Goodram, courier
- Richard Aherne als Museum Guard Bates
- Mary Gordon als Mrs. Hudson
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Verfügbarkeit
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