Das tödliche Wespennest (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Florent-Emilio Siri |
|---|---|
| Genre | Krimi, Action |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-03-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (157 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Sonderkommando erhält den Auftrag, einen Frauenhändler und Massenvergewaltiger sicher vor Gericht zu bringen. Der Transport verläuft alles andere als ruhig: Die Leute des Gefangenen wollen ihren Anführer befreien und attackieren den Gefängnispanzer mit schwerem Waffeneinsatz. Auf der Flucht verschanzt sich das Kommando in einer Computerfabrik – ausgerechnet in dem Moment, in dem eine Gruppe junger Kleinkrimineller dort gerade einen Einbruch verübt. Die jungen Diebe merken schnell, dass sie zwischen zwei schwer bewaffneten Militärgruppen eingeschlossen sind. Aus einem geplanten Überfall wird ein Kampf ums nackte Überleben, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Das tödliche Wespennest“ entstand 2002 unter der Regie von Florent-Emilio Siri. Zur Besetzung gehören Samy Naceri, Benoît Magimel, Nadia Farès und Pascal Greggory. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Action zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Gerichtstransport, ein bewaffneter Befreiungsversuch und eine zufällig hineingezogene Gruppe von Kleinkriminellen ergeben ein Kammerspiel unter Belagerung, das auf engem Raum spielt und mehrere Parteien mit gegensätzlichen Interessen aufeinanderprallen lässt. Dass ausgerechnet unbeteiligte junge Diebe zwischen die Fronten geraten, verschiebt die klassische Gut-Böse-Logik eines Actionfilms: Niemand in der Fabrik befindet sich dort, wo er hinwollte, und die Eskalation entsteht aus einer Verkettung von Zufällen statt aus einem geradlinigen Plan. Die harte Freigabe ab 18 Jahren deutet auf eine kompromisslose, direkte Inszenierung der Gewalt hin, die zum Sujet eines Massenvergewaltigers und bewaffneter Kommandos passt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was die vergleichsweise geringe Zahl an Bewertungen zusätzlich einordnet – der Titel hat offenbar kein sehr großes Publikum erreicht, findet aber weiterhin vereinzelt Zuspruch bei Zuschauern, die actionlastige, in sich geschlossene Belagerungsszenarien schätzen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Samy Naceri als Nasser
- Benoît Magimel als Santino
- Nadia Farès als Helene Laborie
- Pascal Greggory als Louis
- Anisia Uzeyman als Nadia
- Richard Sammel als Winfred
- Valerio Mastandrea als Giovanni
- Martial Odone als Martial
- Martin Amic als Spitz
- Alexandre Hamidi als Tony
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Verfügbarkeit
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